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Vielleicht in Unfreiheit? |
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Wir
interessieren uns für vieles. Politik an erster Stelle, - fast
möchte ich sagen, natürlich. Das wir, als ultra-radiakal
Libertäre uns zugute halten unsere politischen Vorstellungen
nicht nur zu predigen, zu theoretisieren, sondern praktisch zu
leben, das, so glauben wir, unterscheidet uns von vielen
anderen Libertären, die im theoretischen Raum hängen bleiben.
Ja, wir setzen unsere libertären Vorstellungen praktisch um.
Wir folgen konsequent der Austrian School of Economics, sind
unbedingte Anhänger des Goldstandards. Wir fordern zur
Steuerhinterziehung auf und tun alles um dem Staat, und der,
mit gestohlenem Geld agierenden politischen Klasse ihre
Handlungsmittel zu entziehen. Wir unterlaufen in unserer
Lebensgestaltung freiheitseinschränkende Gesetzgebungen
Deutschlands und der EU. Aus unserer staatsfeindlichen
Einstellung machen wir kein Hehl und wo immer wir können
organisieren wir eine staatsunabhängige Individualität. Nein,
wir schmeißen keine Scheiben ein und zünden keine Autos an.
Derlei unkonstruktive, unkultivierte und abartige
Verhaltensweisen liegen uns nicht. Wir lehnen sie ab. Aber,
dass wir der Meinung sind, dass die gegenwärtigen
Politverbrecher auch physisch zur Rechenschaft gezogen werden
sollen, das sagen wir schon. Das wir eine andere Auffassung
zur Organisation des Rechtes haben, als dem Gegenwärtigen,
auch.
Freiheit kennt eben keine Kompromisse. Und die Angriffe auf
die Freiheit müssen abgewehrt werden. Das bisherige Recht ist
dabei keine Hilfe. Steht es doch, und seine Vertreter, ganz im
Sold des Staates. Der Staat ist, um mit Hoppe zu sprechen, ein
stationärer Bandit. Würden wir ihn unterstützen, würden wir
uns zu Mittätern machen. Insofern ist unser Lebensstil nur
folgerichtig kompromisslos. Auch die Demokratie ist für uns
kein Gott, der nicht etwa zur Diskussion stünde. Aufgewachsen
und indoktriniert worden sind wir in dem Glauben, dass es zur
Demokratie keine Alternativen gäbe. Insofern unterscheidet
sich unsere Erziehung nicht von den indoktrinierenden
Erziehungscurricula der Kommunisten. Für uns gibt es durchaus
vorstellbare Alternativen. Ein Leben ohne Visionen wäre ein
verschenktes Leben. Wir arbeiten an diesen Visionen und leben
sie, soweit möglich bereits jetzt. Das ist nicht immer einfach
und erfordert ein erhebliches Maß an Fantasie. Unsere Werte
und Vorstellungen auch unseren Kindern zu vermitteln halten
wir für unsere wichtigste Aufgabe.
All denen, die in uns Häretiker sehen möchten wir sagen, dass
wir das nicht sind. Wir sind auch nicht verantwortungslos. Wir
agieren nicht im luftleeren Raum. Wir sind gezwungen täglich
hunderte von kleinen Kompromissen zu schließen. Und wir
schließen sie. Aber da, wo wir unsere Chancen sehen nutzen wir
sie. Dabei verlangen wir vom Staat keinen Pfennig, nutzen ihn
nirgends aus. Wir entziehen uns aber nachhaltig seiner
unerträglichen Fürsorge. Und wir sind der Auffassung, dass das
viel mehr Menschen tun sollten.
Ansonsten interessieren wir uns für Kunst und Kultur; für
Textilien, Bücher, für klassische Musik, für Architektur, für
Fotografie. Für Computer und Natur, für Reisen und
kulinarische Spezialitäten. Für Erotik und für unsere
Mitmenschen. Wir sind ungebrochen neugierig auf alles, was das
Leben bietet und wir leben es in vollen Zügen. Unsere irdische
Zeit, das darf man mal zu Weihnachten schreiben, ist begrenzt.
Wir sind keine Narzissten und wir nehmen un auch nicht
besonders wichtig. Wir machen diesen Blog und unsere Webseiten
aus Freude. Aber wir sind keine Sklaven, wir sehen es eher als
eine Art Tagebuch. Vielleicht aber ist er auch Anregung für
Leser einen ebenso konsequenten Weg zu gehen. Einige Wenige,
zugegeben zu Wenige, haben wir aber in den letzten 4 Jahren,
seitdem wir online sind, schon getroffen und motivieren
können.
Wir hätten ein schlechtes Gewissen, hätten wir auch nur eine
Minute, und die vielleicht in Unfreiheit, verschenkt. |
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