Keinen Millimeter für die linken und rechten Feinde der Freiheit
Rebellog's Welcome and Position

Liberty is always freedom from the government

Nun also Neuseeland, Land Nr. 31 auf unserer Weltreise. Gleich vorweg: Dieses Land ist fantastisch, umwerfend in seinen Naturschönheiten. Rauh und majestätisch, eine Symphonie der Farben. Und einsam. Wo findet man das heute noch? Deshalb schon mal eine vorgezogene Bemerkung für alle die auch ans Reisen denken: Hatten wir in Asien, von Thailand mal abgesehen, recht vernünftige und erfahrene, gut ausgebildete und ausgeglichene Backpacker und Reisende getroffen, hat uns Australien fast erschlagen. Der reinste Kindergarten. In Asien relativ wenig Deutsche, in Australien in Massen. Nun ist Australien  ja eines der teuersten Länder. Warum fahren so viele junge Deutsche, teils erstmalig allein im Ausland, ausgerechnet hier her? Sie könnten für die Häfte des Preises die fast gleichen Naturschönheiten komprimiert im Südwesten der USA sehen. Wir verstehen das nicht, hat das etwas mit dem Antiamerikanismus der jungen Generation zu tun? Nach einigen Gesprächen sind wir sicher: JA. Die jungen Backpacker sind nicht frei von den, ihnen indoktrinierten, Vorbehalten. Das meinten auch die beiden Allgäuer die wir trafen und die eben aus Amerika kamen. Es ist ein Phänomen, ebenso wie die Partysucht, die die Australienreisenden befallen hat. Doch die ist auch den Australiern selbst zueigen. Melborne und Sydney. Fast alle jungen Leute, die wir hier trafen benahmen sich wie im Kindergarten. Die selbstorganiserten Küchen sahen immer mistig aus, viele schafften es nicht ihren eigenen Dreck wegzuräumen, abzuwaschen, abzutrocknen. Mama noch nicht entwöhnt, völlig unsozial. Saufen und chill-out, das waren die Themen.

Machen wir’s kurz: Ja, es war wichtig Australien zu sehen und zu erkunden für uns. Aber: Wenn Sie wenig Geld haben, wenn Sie rechnen müssen, wenn Sie ähnliche Naturschönheiten, Wüsten, Einsamkeit, Outback erleben wollen fliegen Sie in die USA. Es wird für Sie um die Hälfte billiger. Mindestens.

Die Reisenden hier in Neuseeland sind wieder ernsthafter gestrickt. Man ist leiser, angenehmer, naturorientierter, setzt sich mehr mit dem Land auseinander. Man räumt die Küche auf, wäscht ab, ist sozialer gegenüber den anderen Gästen. Das ist erholsam und angenehm. Und nochwas. Nach der Schilder- und Strafandrohungsmacke der Australier, die ihr Land vollgekleistert haben mit Schildern und Kameras noch und noch, ist Neuseeland absolut erholsam. Vielleicht liegt es daran, daß man weniger Geld hat, aber Schilder sind auf das absolut Notwendige reduziert. Keine Strafandrohungen, keine Dauerermahnungen, ein Bruchteil an Überwachungskameras. Kommen Sie nach Neuseeland und entspannen Sie sich. Hier können Sie noch relaxt Auto fahren, ja auch als Hitchhiker gefahrlos reisen. Unser Tipp also: Neuseeland für den, der zu den Antipoden will.

Bisher „stört“ nur eines: Die Klimawandelhysterie hat das Land voll erfaßt. In jedem Hotel, jedem Hostel, in allen Infozentren sind Wände mit Klimaartikeln und Ermahnungen wie in einer Grund- oder Mittelschule. „Was passiert mit Neuseeland wenn der Meeresspiegel um 2-3 cm ansteigt?“ „Wie werden die Schafe den Wärmeanstieg verkraften?“ Zweifel gibt es nicht. Klimawandel ist Ersatzreligion. Die Gutmenschen, die, den anderen alles vorschreiben wollen, natürlich „zu unserer Aller Bestem“ sind hier voll am Werk. Dreimal dürfen Sie raten aus welcher politischen Ecke die auch hier kommen.

Wir sind von Christchurch über Lake Tekapo zum Mt. Cook gefahren. Das allein ist ein Erlebnis. Alle Seen sind türkisfarben, ein umwerfender Eindruck. Der Mt. Cook selbst ist weitgehend schneebedeckt. Es ist kühl, wir holen unsere Anoraks raus. Am nächsten Tag klettern wir auf eine Anhöhe um den Tasmangletscher zu sehen. Wir haben Glück: Er hat vor 4 Tagen gekalbt und die riesigen Brocken treiben im See. Über Twizel und Omarama fahren wir nach Dunedin. Eine wirklich schöne Stadt mit alten, erhaltenen Häusern und einer wundervollen Bahnstation. Sie gehört zu den meistfotografierten Gebäuden der Südhalbkugel, gleich nach dem Opernhaus von Sydney. Wir besichtigen die Feuerwache (als einzige Besucher, na klar) und anschließend die Cadbury Schokoladenfabrik. Wir wollten das schon mal in Tschudowo in Rußland machen, der Cousin meiner Frau arbeitet in der dortigen Fabrik als Ingenieur, aber es war verboten. Hier nun klappt es und wir werden mit kleinen Leckereien abgefüllt. Der Produktionsprozeß ist interessant, dennoch Cadbury ist nicht unsere bevorzugte Marke. Geschmacklich kommen die in den angelsächsischen Ländern hergestellten Schokoladen nicht an schweizer oder deutsche Qualitäten ran. Ich vermute, daß Kakaoersatzstoffe oder Kakaofettersatz den Geschmack verändert. Ich finde das jetzt nicht, aber ich erinnere mich grob: Wie beim deutschen Reinheitsgebot des Bieres gab es auch Qualitätsnormen für Schokolade. Dann  kam die EU, machte eine 29000 Seiten starke Kakaoverordnung und nun dürfen auch Ersatzstoffe den Schokoladen beigefügt werden. Um es anderen Ländern auf unseren Märkten leichter zu machen. Mit anderen Worten: Das Niveau wird immer nach unten „begradigt“. In den USA haben wir vor einigen Jahren Hershey-Schokolade besucht. Kann man total vergessen. Sowohl die Mickey-Mouse-Tour, als auch das Produkt, was blöderweise immer noch den Namen Schokolade trägt. Auch hier bei Cadbury sind viele Ersatzprodukte. Irgendwelche Chemiepampe „Fudge“, kaugummiartig, mit hauchdünner Schokolade überzogen. Im Fabrikshop dann die Überraschung. Neben den eigenen Produkten verkauft man auch Toblerone. Und, sie werden es kaum glauben, die geht in diesem Cadbury-Fabrik-Shop weg wie warme Semmeln. Ha!

Neuseeland hat etwas über 4 Millionen Einwohner. Sowas mag ich (kleine überschaubare Einheiten, wo es lohnt sich zu engagieren und was zu verteidigen) und es erinnert mich an Dänemark, wo ich mal anderthalb Jahre lebte und meine ersten Kinder und Enkel heute leben. Dänemark ist mir ans Herz gewachsen. Natürlich sind Verkürzungen immer ungenau und sehr objektiv. Aber wenn ich meinen Eindruck von Dänemark beschreiben soll, nach 40 Jahren Erfahrung und Beobachtung, stellt sich mir das Land so dar: Eine schöne Natur, eine effiziente und vorbildliche Landwirtschaft.  Gute Designer. Eine schreckliche, an eine Halskrankheit erinnernde Sprache. Pieksauber, vor 40 Jahren vielleicht noch mehr. Holte ich meine erste Frau damals von der Berufsschule ab hätte man auf den Klo’s vom Fußboden essen können. Ausgeglichene und in sich ruhende Bürger, zutiefst friedlich. (Von Christiania mal abgesehen.) Komisch und teilweise unangenehm stieß mir auf, daß es (damals, heute weiß ich nicht) offensichtlich eine Art Modetick oder Reputationsfrage war, seinen drei blonden Kindern noch ein- oder zwei dunkelhäutige Drittweltkinder per Adoption zuzugesellen. So, als ob es keine Waisen in Dänemark oder einem Nachbarland gegeben hätte. Dann war am Anfang positiv, daß man auch an Minderheiten, zum Beispiel Rollstuhlfahrer dachte und Gebäude mit Rampen ausstattete. Andere Länder, auch Deutschland, machten das dann nach. Das war gut. Inzwischen hat diese Minderheitenberücksichtigungsmacke natürlich die ganze Welt erfaßt und selbst in Asien sind alle Bürgersteige mit gelben Profilstreifen für Blinde ausgestattet und alle Ampel tüdeln „hinreißenden“ Nervtötsound um Blinden das Grün anzuzeigen. Dänen im Ausland erkennt man sofort. Nett, aufgeschlossen, oft mit Kindern, aber ohne jede Spur von Eleganz. Gut auch, das Dänemark Restriktionen hatte, die schon damals verhinderten, das (Deutsche) Ausländer dieses kleine Land aufkauften und überfremdeten.

Dann, als ich weg war und die Jahre ins Land gingen, überdrehte man das Rad. Man holte Muslime und Imame ins Land. Für sie galt, in der unendlichen dänischen Toleranz, offensichtlich nicht was für andere galt. Was bitte haben derart viele Muslime in einem 5 Millionenvolk zu suchen? Gut dann, daß es Kräfte gab die dem Einhalt gebieten wollten, der Name Pia Merete Kjærsgaard steht dafür und Dänemark sich auch das Recht nahm (wie konnte es das überhaupt aufgeben) an seinen Grenzen wieder zu kontrollieren. Der Aufschrei der linksversifften EU war abzusehen. Traurig hat mich gemacht, daß als Kurt Westergaard seine Mohammedkarikatur veröffentlichte, nicht das ganze Land hinter der Zeitung stand sondern einige eingeknickt sind. Schade.

Warum ich diesen Ausflug nach Dänemark mache? Weil es mich an Neuseeland erinnert. Natürlich nicht in der Natur, die ist hier viel imposanter. Aber irgendwie in der Mentalität. Und weil ich diesen Artikel über eine junge Dänin im SPIEGEL las. Sie bekommt, als Studentin monatlich € 737.- vom Staat. GESCHENKT. Das muß man sich mal vorstellen. Wo in der Geschichte der Menschheit gab es sowas, daß man „bedingungslos“ etwas geschenkt bekommt? Das macht mich sauwütend, es treibt  mir die Tränen in die Augen: Da wachsen also junge Menschen, unter anderem meine 3 Enkelkinder, heran und sie lernen, ja es wird für sie eine Selbstverständlichkeit, daß man etwas geschenkt bekommt. Doch nicht nur das: DAS MAN ES FORDERN KANN! Eine Schande, eine unpädagogische Schande. Den linksversifften SPIEGEL freut das natürlich: „Denn das Geld ist ein Geschenk, das praktisch unabhängig vom Elterneinkommen an jeden der rund 360.000 dänischen Studenten ausgezahlt wird.“ Na holla! Und weiter: „Hintergrund für die finanzielle Förderung ist die Idee der Gleichheit, auf der die dänische Gesellschaft und der Wohlfahrtsstaat errichtet sind...“

Ich weiß, ich wiederhole mich: Aber so eine Gleichheitsgesellschaft ist mir zuwider, ein Horror. Deshalb wären die skandinavischen Länder für mich nicht im Mindesten attraktiv. Diese Gießkanne läuft jedem Freiheits- und Unabhängigkeitsgedanken zuwider. (Man sieht ja an der Studentin Sofie, daß das Geld sie nicht freier macht.) Die Möglichkeit so ein Anspruchsverhalten entwickeln zu können erzieht ja gerade zur Unbescheidenheit. Und es entfernt diese (dänische etc.pp.) Gesellschaften geradezu vom Rest der Welt. Das so gelobte Modell muß man auch anders hinterfragen, Zitat: „Aber auch jeder Schüler bekommt SU, der das Gymnasium besucht, vergleichbar mit der deutschen Oberstufe, und zwar 135 Euro monatlich. "Kaffeegeld" nennen viele Dänen den Bonus schmunzelnd.“ Daß das ein gewolltes Modell der Familienzerstörung ist, der Förderung der Unfähigkeit sich mit Eltern und Geschwistern zu arrangieren, liegt auf der Hand. Ein Blick in andere Länder genügt: Dort wo diese Freiheiten nicht finanzierbar sind gibt es einen innigeren und umfassenderen Familienzusammenhalt. Ja weiter: Die spätere Ausgrenzung und das Abschieben der Alten bleibt diesen „Fortschrittsnationen“ à la Dänemark vorbehalten.

Zurück zu dieser dänischen Studentin Sofie: Es spricht Bände, daß sie „angehende Sozialwissenschaftlerin“ ist. Und es zeigt, wie man ständig in den gleichen Bahnen denkt. Dieses Mädchen hat nie gelernt mal „die Lehre“ in Frage zu stellen und unkonventionell an andere Lösungsansätze heranzugehen. Damit sie aufwacht wird ein Eimer Eiswasser frisch über ihren Kopf gekippt nicht reichen.

Die wacht erst auf, wenn es zu einer Staatspleite kommt.

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Am letzten Tag in Melbourne fahren wir nach St. Kilda, heute ein Stadtteil von Melbourne. Hier hatte meine Großtante 1844 Frederik Bunny geheiratet. Wir finden auch eine alte anglikanische Kirche, aber sie wurde 1850 gebaut. Der Pfarrer kann uns auch nicht helfen, vielleicht war dort vorher eine Kapelle. Fürs Stadtarchiv haben wir aber keine Zeit, außerdem ist es Freitag. Dafür beschimpft uns ein Aborigin „haut ab, dies ist mein Land“. Er tut das, während er an die Tür des Pfarrers klopft um sich eine Unterstützung abzuholen. Wir halten fest: Der „weiße Mann“ Australier (er hält uns natürlich für Australier) wird beschimpft, gleichzeitig holt er sich von ihm Hilfe ab. Da macht es Spaß für solche Leute zu arbeiten und Steuern zu bezahlen. Geil, es erinnert mich an viele Kulturbereicherer in D-Schland. Auch die Ministerpräsidentin wurde gestern, von Aborigines-„Protestlern“, am Australia Day,  beschimpft und bedrängt und auf ihrer Flucht verlor sie einen Schuh.

Gegen 23.45 fliegen wir nach Christchurch in Neuseeland. Wir kommen gegen 5 Uhr in der Früh an. Die Einreise geht unkompliziert und schnell, wir waren schon auf das Schlimmste gefaßt. Allerdings warnen große Tafeln und aufgestellte Mülleimer vor der Einfuhr von Obst. Wer also so doof ist und noch einen Apfel im Gepäck hat und ihn spätestens jetzt nicht entsorgt, wird mit NZD 400.- zur Kasse gebeten. Wir waren aber gut vorbereitet und hatten  auch schon die Rückflugtickets gebucht und ausgedruckt. Deshalb ging es schnell, niemand kommt ohne den Nachweis der Wiederausreise hier rein. Andere mußten dafür dann 2 Stunden zusätzlich aufwenden um die Nachweise zu erbringen, nachzubuchen oder auszudrucken. DAS ist es was D-Schland fehlt, der Zwang sich als Tourist und Nichttourist wieder zu verabschieden. Doch da sind die linksgrüngelbschwarzen Gutidioten vor.

Es ist aber 10 Uhr, als wir endlich unseren Mietwagen, diesmal einen Nissan X-Trail,  haben und 11 Uhr, als wir endlich in einem Motel sind. Wir waren jetzt alle 28 Stunden wach und fallen wie tot ins Bett. Später kaufen wir etwas ein und sehen schon Teile von Christchurch. Hier war im vergangenen Jahr ein verheerendes Erdbeben, dem auch 182 Menschen zum Opfer fielen. Vieles ist immer noch kaputt, und etliche Kirchen sind mit Stahlpfeilern gestützt. Gegen 15 Uhr haben wir unser erstes Erdbebenerlebnis, 4,2 auf der  Richterskala, es knirscht etwas nach einem leichten Stoß. Angst oder Sorgen hat niemand von uns, im Gegenteil, warum sollten die australische und die pazifische Platte ausgerechnet in diesen 4 Wochen nochmal aufeinander knallen? Die Managerin im Hotel sagt, „daß es leichte Beben fast täglich gibt.“ Na also!

Das Christchurch-Erdbeben vom Februar 2011 war mit einer Stärke von 6,3 MW das stärkste Erdbeben in Neuseeland seit dem Darfield-Erdbeben vom 4. September 2010. Das Beben trat am 22. Februar 2011 um 12:51 Uhr Ortszeit auf und traf unvorbereitet während der geschäftigsten Zeit vor allem Christchurch, zu diesem Zeitpunkt die zweitgrößte Stadt des Landes. Das Epizentrum lag nahe der Stadt Lyttelton in der Region Canterbury auf der Südinsel von Neuseeland. Zwar wurde das Beben von der staatlichen Erdbebenwarte GeoNet seismologisch als Nachbeben des Darfield-Erdbebens eingestuft[3], doch war die Intensität und seine Zerstörungskraft stärker als die des Bebens im September. Das Epizentrum lag näher an der Stadt Christchurch und das Hypozentrum mit nur 5 km Tiefe dichter unter der Oberfläche. So konnte sich eine Schockwelle entwickeln, die mit einer 2,2-fachen Erdbeschleunigung ihren Spitzenwert nahe der Heathcote Valley Primary School, knapp 3 km nördlich von Lyttelton gelegen, ihren Höhepunkt fand. Wegen seiner Zerstörungskraft wurde das Beben in die Intensitätsstufe VIII der erweiterten Mercalliskala eingeordnet.“

Dann  kümmern wir uns ums Internet, doch sind schließlich frustriert. Selbst bei sparsamstem Einsatz, also etwa ohne YouTube oder andere Streams würde es uns mit einem neuen Pocket-WiFi um die NZD 350.- kosten für die nächsten 4 Wochen.( bei sparsamen 2 GB pro Woche) Das frustriert. Wir verzichten und ich beschließe diesen Blog vorerst nur noch mit Text fortzusetzen. Sie werden also eine Zeit auf Bilder verzichten müssen! Und auf Links auch. Sie müssten also selber suchen, wenn Sie etwas interessiert. Und wieder merke ich, je „entwickelter“ das Land, je „westlicher“, desto komplizierter und teurer ist alles. Gibt Leute, die nennen das Fortschritt!

In den nächsten gut 2 Wochen werden wir die Südinsel erkunden, dann noch gut 2 Wochen die Nordinsel. Posten tue ich nur, wenn ich bei McDonald freies Internet bekomme oder es, wie in diesem Hotel, 50 MB gegen NZD 5.- gibt.

NZD 350.- gebe ich jedenfalls nicht aus. Aus Prinzip!

Und der 2. Tag. Er erinnert mich an meine Nachkriegskindheit im zerstörten Berlin. Auch hier in Christchurch überall Trümmergrundstücke. Die gesamte Innenstadt ist gesperrt, wir laufen einmal außen drumrum. Es ist Sonntag und niemand arbeitet, jedenfalls nicht auf dem Bau. Trümmerfrauen wird es auch keine geben, nein es gibt modernstes Abbruchgerät. Und dennoch, alles gleicht einer Geisterstadt, riesige Bürohäuser sind aus dem Lot geraten, stehen schief. Apartmenthäuser entwohnt, Kirchen eingestürzt, Geschäfte entglast und verweist. Risse in den Strassen, die Laternen stehen schief. Da ist nichts zu retten. Diese Innenstadt muß neu aufgebaut werden. Auf den abgerisssenen und leergeräumten Grundstücken sind vorerst Parkplätze, provisorisch und gegen Entgeld, angelegt. Auf einem freien Platz in der Innenzone hat man eine Containershoppingmall errichtet. Sehr phantasievoll aufgeschichtete Container, bunt angestrichen, die Fronten verglast und Geschäfte darinnen etabliert. Zwischen den Containern angelegte Blumenrabatten und Bänke. Man bemüht sich um Normalität, ja es sieht direkt ansprechend aus und man könnte dieses kleine Ensemble als Erinnerung stehen lassen. Schade ist es um die Kathedrale, die völlig zerstört ist. Ich kann jetzt nicht surfen ob sie wieder aufgebaut wird. Ich hoffe doch. Was mich freut ist, daß der neben der Kirche und sie überragend habende und noch im Bau befindlich gewesene Betonklotz, häßlich, häßlich, so ein Ding abbekommen hat, daß er schief steht und abgerissen werden muß. Ansonsten ist das Ganze eine tolle Möglichkeit für Stadtplaner und Architekten es künftig besser zu machen, aber ich habe meine Zweifel, daß diese Chance auch richtig genutzt wird. Und es bleibt die Frage, warum das Epizentrum des Bebens genau unter der Stadtmitte liegen mußte und nicht ein- oder zwei Kilometer außerhalb auf dem flachen Land.

(Das sehen wir am 3. Tag, zum Beispiel in der Hafenstadt Lyttletown. Überall mal Bodenverschiebungen, Mauerabstürze, Strassenwellen und gesperrte Treppen. Was mich wundert ist, daß der etwa 2 km lange Tunnel unter einem Berg zwischen Christchurch und Lyttletown nichts abbekommen hat. Da möchte ich im Falle eines Bebens jedenfalls nicht gerade durchfahren...)

Im Park ist ein Buskerfestival, aber wir beginnen zu frieren und fahren erstmal ins Motel, es sind nur 14 Grad. Dabei liegt es etwa so Tasmanien, wo um die 24 Grad sind. Wo ist der Sommer, das fragen sich auch die Neuseeländer. Aber es soll ja werden...Übrigens sind hier (wie in Australien) die Matrazen uangenehm weich, so weich, daß man seekrank wird. Drehe ich mich um, fliegt meine Frau fast an die Zimmerdecke. Unglaublich, das sollen die Enkel von abgehärteten Einwanderern sein? Dafür sind sie technologisch noch in den Dreissigern, (wie alle Briten) Kalt- und Warmwasserhähne getrennt. Entweder man verbrüht sich die Finger oder man friert sie sich ab. Einhandbatterien? Nix da!

Und nun noch, weil es mir so danach ist, ein wenig Statistik: Neuseeland ist Land Nr. 31 auf dieser Weltreise, wir sind im letzten Land, Australien, 12 300 km gefahren, im Linksverkehr natürlich. Bis heute sind wir um die 1340 Tage unterwegs, wir haben etwa 500 Mal das Hostel, Motel oder Hotel gewechselt. Bei uns ist es, als ich das schreibe, 18 Uhr, in Deutschland ist es 6 Uhr, wir sind also genau „gegenüber“. Immer noch wundere ich mich darüber, daß wir hier, bei den Antipoden nicht „up-side-down“ laufen:

„Antipode (von griechisch ἀντί antí „gegen“ und πούς, Genitiv: ποδός poús „Fuß“, wörtlich "Gegenfüßler") ist die Bezeichnung für das Konzept der auf einer kugelförmigen Erde auf der anderen Seite liegenden Gebiete. Die Antipoden sind die von uns aus gesehen mit den Füßen nach oben und dem Kopf nach unten lebenden Menschen. In der antiken Diskussion über die Gestalt der Erde lehnte eine Argumentationsweise die Vorstellung einer kugelförmigen Erde und damit die Existenz dieser Wesen ab, weil man keine Vorstellung hatte, wieso diese nicht kopfüber von der Erde herunterstürzen. Im 12. Jahrhundert hatte sich das Kugelmodell schon halbwegs etabliert, weil über arabische Seefahrer bekannt wurde, dass man den Äquator überqueren kann, ohne von der Erde zu fallen. Antipoden nannte man daher damals die Bewohner der Terra australis incognita, dem zum damaligen Zeitpunkt mutmaßlichen vierten unbekannten Kontinent auf der anderen Seite des Globus. Seit Isaac Newton aber wird das Konzept der Schwerkraft fassbar, und der Antipoden-Begriff verliert an Bedeutung.“ (Wikipedia)

Wir schleppen neben 2 Kameras mit 4 Objektiven auch 4 Laptops, 10 externe WD-Festplatten, diverse USB-Sticks und SD-Karten und eine 1,5 TB Back-up-Platte mit insgesamt 6 TB (Terrabyte) Kapazität mit uns rum. Allein an Fotos haben wir inzwischen (bis heute) 96 198 gemacht, insgesamt also 567 GB (Gigabyte). Da wir die Fotos einmal im Original haben und 1 Back-up machen haben wir also die doppelte Menge an Fotos. Sowas wiegt... Insgesamt wiegt unser Gepäck 100 kg, davon mein Koffer 32kg, der meiner Frau 23kg, die Kinder je 15kg und der Rest sind Laptops, Fotorucksack und Bücher.

Wir haben einige hundert Blogbeiträge geschrieben, genau sagen kann ich das gerade nicht, weil mir das Internet fehlt. Viele über die Reise, viele über Politik, Kunst, Kultur. Wir haben hunderte von Menschen kennengelernt, mit vielleicht 20-30 von denen die Emails getauscht, stehen aber nur mit um die 5 in dauerhafterem engeren Kontakt. Und wir haben, das erfreut uns besonders, 3-4 echte Freunde gewonnen, mit denen wir den Kontakt noch intensivieren möchten. Mich freut besonders, daß es mir als Vater vergönnt war und ist, mit meinen Kindern und meiner Frau so viel und so intensiv zusammensein zu können. Das ist nicht jedem Vater und Ehemann gegeben. Es gibt gelegentlich Meinungsverschiedenheiten, klar, aber die müssen nach spätestens 30 Minuten wieder bereinigt sein. So eine Nähe schult auch die Umgangsdisziplin. (Inzwischen könnten wir sogar in der räumlichen Enge der „Gorch Fock“ ohne murren gut existieren.)

Manchmal wird meine Gang jetzt ungeduldig, weil ich angeblich was nicht richtig verstehe. Dabei sind meine Ohren hervorragend, nur, ich gebe zu, bei weiteren Umweltgeräuschen verpasse ich auch mal was und höre Bahnhof. Oder, daß ich zu langsam laufe. Das war früher nicht. Mich erwischt also gelegentlich die Ungeduld der Jugend. Meistens ertrage ich das gelassen. Es gibt Dinge die wir vermissen, wir können Imbisse machen, aber nicht richtig kochen, mit Photoshop arbeiten, aber nicht richtig malen. Gelegentlich ist unsere Kreativität eingeschränkt, das ist bedauerlich. Wir vermissen die Fahrräder und die Werkzeugbank. Und natürlich gibt es Momente, wo wir unsere schönen Möbel, Teppich, das Porzellan, die häusliche Atmosphäre missen. Die erotische Atmosphäre eines eigenen Schlafzimmers und die dort verfeinerten Aktivitäten. Was uns wirklich fehlt sind Opern- und Konzertbesuche. Das alles ist auf der Reise nur selten zu realisieren.   Noch was: Uns fehlen unsere Freunde, die netten Nachmittage und Abende, die gemeinsamen Ausflüge. Die Freunde in Kanada und in Budapest.

Vor uns liegen noch etwa anderthalb Jahre bevor unsere Unruhe ein Ende haben wird. Wir peilen dafür Frühjahr/Sommer 2013 an. Und wenn Sie fragen warum wir das alles machen, dann darf  ich Ihnen eines in Erinnerung rufen:

„Ein Leben nach dem Tode kann man nicht gestalten!“

Fotos: Copyright Rebellogblog 2012/ Auf Erklärungen verzichte ich aus Zeitmangel. Die ergeben sich aus dem Text.

 

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Nach den Freiheiten und der Unkompliziertheit in vielen asiatischen Staaten kommt uns das Dasein in Australien reichlich merkwürdig vor. Ab Freitag sind wir in Neuseeland, wo es, so versichert man uns, noch schlimmer sein soll. Klar, das Land und die Natur, die Tierwelt, das ganze Erleben sind wundervoll. Dennoch, Australien ist die verschlimmerte Fortsetzung von 13 Jahren Erfahrung in Kanada: Der absolute Nanny State. Für jeden freiheitsliebenden Menschen eine grauenhafte Vorstellung, die die Aussies selbst, nach Jahren der Umformung, Indoktrination und Betüdelung so gar nicht empfinden. Deshalb als letzter Beitrag bevor wir in Neuseeland sind eine Leseempfehlung zum Paternalismus:

Erzwungene Zufriedenheit: staatlicher Paternalismus ist demokratischer Despotismus

Im modernen Wohlfahrtsstaat ist Paternalismus ebenso allgegenwärtig wie Sozialarbeiter oder Psychologen. In der Schule sorgt sich der Schulpsychologe um Schüler und vor allem darum, dass in deren Elternhaus alles mit rechten Dingen zugeht. Im Betrieb sorgt sich der Gesundheitscoach darum, dass der BMI nicht über das normale Maß hinausschießt. Die gesetzlichen Krankenkassen sorgen sich um die regelmäßige Inspektion der Zähne ihrer Patienten. Gesundheitsapostel aller Provenienz sorgen sich um Raucher und Trinker (Bier- und Schnapstrinker aus der Unterschicht, nicht Rotwein- und Whiskeytrinker aus der Mittelschicht), darum, dass weniger Zucker, aber mehr Gemüse und Obst gegessen wird. Die Regierung sorgt sich darum, dass Schwerkranke sich nicht selbsttöten, darum, dass Verstorbene ihre noch brauchbaren Organe nicht einfach mit ins Grab oder Krematorium nehmen. Die EU sorgt dafür, dass nicht die falschen Birnen in Fassungen stecken, dafür, dass auf Luftballons vor der Erstickungsgefahr für Kleinkinder gewarnt wird und dafür, dass falsche oder zu billige Bananen nicht nach Europa gelangen.

Bei Interesse hier bitte weiterlesen -click-

Ein sehr empfehlenswerter Blog mit vielen interessanten Themen.

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Margaret Thatcher. What a lady. Ich habe schon immer viel von ihr gehalten. Eine Frau, die die Macht der Gewerkschaften gebrochen hatte (wer braucht heute noch Gewerkschaften? Eher ließe ich mir einen Arm abhacken als dort Mitglied zu werden...) und damit Brittanien aus dem Chaos führte. Ich erinnere mich, daß es auf den Werften Schweißer für Nähte „zuschweißen“ und für Stahlplatten „trennen“ gab. Die Einen durften nicht das Andere tun, da war die Gewerkschaft vor. Wat nen Wahnsinn! Auch ihre Anti-EU-Haltung hat mir immer imponiert und natürlich ihre Haltung in der Falklandkrise. Eine Frau, von der sich (die meisten) Männer eine Scheibe abschneiden können. Eine Frau, die mehr für ihr Heimatland getan hat, als alle Nachfolger und heutigen Quatschköppe. Eine Frau, die mich in der Ansicht bestärkt, daß Frauen das wahre starke Geschlecht sind!

Und nun im Film „The Iron Lady“. Einfach umwerfend Meryl Streep. (Ich bin ein Streep-Fan, die Frau ist übrigens genauso alt wie ich...) Wenn Schauspielern als biographische Darstellung einer historischen Figur jemals einen Höhepunkt hatte, hier ist einer davon. Ich erinnere mich an Bruno Ganz in „Der Untergang. Der hat mir auch gefallen. Aber Meryl ist einfach so überzeugend, so einfühlsam, so verthatchert im positiven Sinne, man kann da 2 Stunden nur staunen. Ich kam mit feuchten Augen aus dem Kino. Der Film rührt an, er zeigt das Älterwerden einer beeindruckenden, agilen Persönlichkeit. Und wie die Kraft dahingeht, die Erinnerung nachläßt, man zum Gefangenen seiner Erinnerungen wird. Es ist tragisch das Älterwerden, für jeden. Ich bin dankbar von überwiegend jungen Menschen umgeben zu sein, also eigentlich generationenversetzt, ein Vorteil der mit Geld nicht aufzuwiegen ist. Was ist fürchte, warum  ich feuchte Augen bekam? Die Angst vor Demenz, die Angst abhängig zu werden. Meryl Streep spielt das wundervoll. Sie hat schon 2 Oskar. Und sie sollte für diese Rolle einen Dritten bekommen. Danke, ein wundervolles Filmerlebnis. Prädikat „Superwertvoll!“

Und draussen sind 35 Grad! Wir haben die Tickets für Neuseeland gekauft. Am Freitag fliegen wir. Vor uns liegen 5 Wochen auf 2 Inselhälften. Wir werden wieder einen Mietwagen nehmen und das Land erkunden. Am Donnerstag ist übrigens Australia day. Also Nationalfeiertag. Mal sehen was da los ist. Ansonsten melden wir uns, je nach Internetsituation wieder aus Neuseeland. So long!

Fotos: 1: Filmplakat aus dem Internet wie hier in Australien angeschlagen, 2 und 3: Margaret Thatcher und Meryl Streep aus Wikipedia

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Port Augusta haben wir verlassen. Wir haben Adelaide besucht. Hier haben wir die Art Gallery of South Australia (wunderschön) besucht und erneute Originale von Rupert Bunny, meinem Großcousin, angeschaut. Und natürlich schauen wir uns die Stadt an. Hier findet übrigens gerade „The race that rocks“ statt, die Tour Down Under,  ein Fahrradrennen, ähnlich der Tour de France. Von Adelaide fahren wir nach Bendigo. Eine wirklich hübsche Stadt in diesem amerikanisch anmutenden Einerlei immer ähnlicher Städte. Natürlich ist es ein australisches Einerlei. Aber, wenn man für Sekunden vergißt wo man eigentlich ist, läuft immer alles aufs „amerikanische“ hinaus. Die gleiche langgezogene Plattheit, die völlig langweilige und identische Architektur und die absolut ähnlich beschissene Bauqualität. Da fallen Städte wie Bendigo aus der Reihe, weil sie über eine wunderschöne, unzerstörte Kolonialarchitektur verfügen. Hier besuchen wir die Central Deborah Gold Mine, es geht 62m in die Tiefe. Inzwischen haben wir so viele unterschiedliche Minen (Salz, Kohle, Gold, Opal) besucht, daß wir „Spezialisten“ sind. Beim Gold allemal....

Leider ist auch unser Ersatz- und Notallerweltsobjektiv von Sigma  kaputtgegangen. Keine Ahnung was die heute für Müll produzieren: Gute gerechnete Optik, aber sauschlechte asiatische Schlamperfertigung. Es klappert ein Linsenteil lose. Wir geben es in Adelaide zur Reparatur und können es in 10 Tagen in Melbourne abholen.

Da sind wir jetzt, es sind 33 Grad und wir überlegen, ob wir eine Woche Tasmanien machen. Doch die neunstündige Überfahrt kostet mit der Fähre (hin- und zurück) für die billigsten Plätze, also ohne Kabine, AUD 1350.- Das ist eine Menge Schütte und wir verzichten. Denn sooo anders kann Tasmanien nichts sein, als es das Farmland Südaustraliens ist. Dafür wollen wir aus den geplanten 4 Wochen Neuseeland lieber 5 Wochen machen. Und so können wir auch morgen das inzwischen reparierte Canon-Objektiv wieder abholen. Und es gilt auch noch einiges in Melbourne anzuschauen. Zum Beispiel St. Kilda, wo meine Urgroßtante 1844 heiratete.

Mein Weib füllt also die Onlinefragebogen der Reederei für Hawaii aus. Da wollen wir ja nach Neuseeland hin. Die Ami’s haben ja so viele Fragen.... und außerdem versuchen wir die Flüge nach Neuseeland zu buchen. Doch die beantragte Limiterhöhung der Kreditkarten wird wahrscheinlich erst ab Montag wirksam. Die faulen Säcke bei VISA haben keinen Wochenenddienst. Wahrscheinlich melde ich mich aus Neuseeland und poste hier weiter. Ob und wie die Internetsituation da ist steht völlig in den Sternen. Die Hoffnung, daß sie besser und billiger ist als in Australien ist nicht sehr groß.

Fotos: Copyright Rebellogblog 2012/ 1: Hotel in Adelaide, 2: Freimaurer in jeder größeren Stadt, 3: Strassenszene in der Fußgängerzone von Adelaide, 4: Einfahrturm der Deborah Gold Mine, 5: 62m unter Tage, 6: Familie Renitent beim Frühstück

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Wenn ich keine Zeit habe, zitiere ich auch gern mal andere kluge Köpfe. Umso mehr dann, wenn sie griffig das geschrieben haben, was ich denke. Deshalb hier mein Freund Kewil, der früher den Blog Fakten und Fiktionen betrieb und heute als Edelfeder bei PI schreibt. (Ich habe ihn nicht gefragt, aber aus früheren Zitatersuchen weiß ich, daß er zustimmt. Mein Name ist ja auch nicht Guttenklau...) Der SPIEGEL dieses Mistblatt kranker „Qualitätsjournalisten“ hat sich neulich an Viktor Orbán ausgetobt: „Europas rechter Rüpel“ haben sie ihn genannt. Tatsache ist, daß Orban die Frechheit hatte den SPIEGEL nicht um Erlaubnis für seine Verfassungsänderung zu bitten. Ja, denn....

(Mein Interesse auch deshalb, weil wir insgesamt 7 Monate in Budapest gelebt haben, da gerade die Wahl der Fidesz war und wir Ungarn sehr mögen!)

Ungarns Orbán und die linksversiffte EUdSSR

Da gibt es in Ungarn eine aufrechte konservative Regierung, die mit absoluter Mehrheit demokratisch gewählt ist, und in Brüssel regiert eine linksversiffte, von niemand gewählte, undemokratische Junta, und die meint, alles müsse nach ihrer linksversifften Pfeife tanzen. Brüssel ist aber allmächtig und Ungarn klein. Also läßt man das pseudodemokratische Mäntelchen fallen und zeigt seine diktatorische rote Fratze ganz offen. Was um Ungarn herum vorgeht, ist ganz einfach verständlich.

1. Ungarns Orbán wird z.B. vorgeworfen, die eigene Nationalbank beeinflussen zu wollen. Das sagt die EU, die den ganzen Tag nichts anderes tut, als die eigene Europäische Zentralbank (EZB) illegal, gegen die EU-Verträge zu beeinflussen und zugunsten der Euro-Rettung auszurauben. Barroso, diesem Ex-Maoisten, gehören ein paar an die Backe! Keine einzige deutsche Zeitung thematisiert diesen Widerspruch! EUdSSR gut, Nationalstaat rechtsextrem!

2. In Ungarn spricht und schreibt man Ungarisch. Kein einziger deutscher Journalist und kein EU-Beamter beherrscht diese Sprache. Keiner der Schmieranten in unserer gleichgeschalteten Qualitätspresse hat je einen ungarischen Gesetzestext gelesen oder kennt sich im Land aus. Es reicht irgendein Geschmier in einer Nachrichtenagentur, und alle schreiben ab und veranstalten ein Geheul, wissen aber nichts.

3. Wer die ganze Zeit das Maul aufreißt, sind die altlinken, total vergreisten ungarischen Exilanten, die in jeder Ecke ein Hitlergespenst sehen, wie der Schriftsteller György Konrád oder Paul Lendvai, der einst im kommunistischen Geheimdienst arbeitete. Diese undemokratischen Geister verwechseln Demokratie mit der von ihnen geliebten roten Oligarchie! Und diese Herren werden in unserer ignoranten Presse als Experten gehandelt!

4. Wenn Orbán die absolute Mehrheit hat, dann besitzt er auch das Recht, freiwerdende Posten mit konservativen Parteifreunden zu besetzen. Dies ist nichts anderes als das, was die Rotgrünen seit Jahrzehnten in Deutschland tun, wo es erklärte Kommunisten bis zum Chefredakteur des öffentlich-unrechtlichen GEZ-Fernsehens schafften (siehe etwa Luc Jochimsen beim HR)! Und wenn ein Pfarrer bei der Jungen Freiheit ein harmloses Artikelchen schreibt, verbietet es ihm sein rosaroter Bischof! Wo bleibt da der Aufschrei? Soll das etwa ausgewogen sein? Ist das Pressefreiheit?

Viktor Orbán gab aktuell der BILD, die sich auch tapfer dem “Kampf gegen Rechts” verschrieben hat, ein Interview. Daraus zwei, drei Sätze:

>>Die neue Verfassung betont die Grundlagen unserer ungarischen Gesellschaft: Christentum, Familie, Eigenverantwortung jedes Bürgers. Und sie stellt klar, dass Ungarn sich für seinen Nationalstolz niemals schämen wird – ein Gefühl, das Europa dringend nötig hat. Diese Grundprinzipien ziehen wütende Attacken auf sich, vor allem aus dem Lager der internationalen Linken. Schade, dass es in Europa so weit gekommen ist.<<

Und natürlich ist für BILD die Schwulenhochzeit eine tragende Säule der EUdSSR, ohne die würde das Konstrukt anscheinend zusammenbrechen:

>>Wir haben bei uns ein klares System: Homosexuelle können Lebenspartnerschaften anmelden. Aber sie können keine Ehen schließen und keine Kinder adoptieren. Das ist seit 20 Jahren Gesetz, wurde schon Anfang der 90er-Jahre vom Verfassungsgericht bestätigt und darauf bestehen wir mit unserem neuen Verfassungstext. Geändert hat sich nichts.<<

Und dann dieser Schluß:

>>Ich bin überzeugt, dass zigmillionen EU-Bürger es satt haben, in alt-linken ideologischen Bahnen zu denken. Sie wollen sich nicht verbieten lassen, über Werte wie Christentum, Heimat, Nationalstolz, Familie zu reden. Wir stehen für unsere Werte und unsere Nation, auch wenn es Gegenwind gibt. Und auch wenn der Gegenwind Orkanstärke erreicht.?<<

Bravo! Mir wäre der national denkende Herr Orbán als Regierungschef jedenfalls zehnmal lieber als die linke FDJ-Sekretärin Merkel und ihre heillose Ignoranten-Mannschaft, die uns blind-europäisch in den EUdSSR-Abgrund reißt.

von KEWIL
Seine Haltung mache ich mir vollumfänglich zu eigen.

(Erschienen bei PI)

 

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Von Charters Towers geht es, fast gerade, tief ins Herz Australiens. Langsam nehmen die Schilder und Speedkameras ab. Sehr erholsam. Dennoch, etwa 70 km hinter der Stadt sehen wir noch einmal einen gestoppten Autofahrer der wegen zu hoher Geschwindigkeit geschröpft wird. Dabei ist hier schon kein Verkehr mehr, alle paar Minuten ein Auto, das ist es. Meiner Meinung nach haben die eine Macke hier. Doch nun wird es noch einsamer, allenfalls Road-Trains mit bis zu 4 Anhängern begegnen uns. Maximale Länge eines solchen Zuges 53,5 Meter. Ich bin hingerissen. In den nächsten Tagen passieren wir ja etliche, sie folgen spurgenau ihrer Bahn, jetzt mit 100 km/h, später, in den Northern Territories, mit 130 km/h. Die Temperatur steigt, jetzt begegnen uns nur noch ganz, ganz wenige Autos. Schließlich sind es 42 Grad und wir stoßen Dankgebete an die Firma Subaru aus, daß sie eine so gute AirCondition eingebaut hat. Wir brauchen 3 Tage bis Alice Springs. Die Landschaft wechselt gelegentlich, ist aber doch meistens eintönig. Uns gefällts trotzdem. Ganz überwiegend kleine Büsche, Gräser und Flechten. Ab und zu ein totes Rind, das seinen Verwesungsgeruch weit verströmt. Die Roadtrains haben gigantische Edelstahlbarrieren vor den Motorhauben, kein Trucker wird wegen einer Kuh bremsen. Kann er auch gar nicht, der Bremsweg wäre zu lang. Wehe aber ein PKW donnert gegen ein solches Rind. Denn schon kleine Kängeruhs zerschlagen bei einem PKW völlig die Front. Doch Kängeruhs sehen wir keine, daß wird sich auch nicht mehr ändern bis Flinders Range. Allenfalls am Anfang noch tote. Insgesamt haben wir bisher in Australien mehr tote Kängeruhs gesehen als lebende.

Wir nächtigen in Roadhouses, also Tankstellen mit angeschlossenem Motel. Davon gibt es aber nicht mehr als 4 oder 5 auf der gesamten Strecke. Wir nutzen jede Möglichkeit zum Nachtanken. Der Bezinpreis steigt mit zunehmender Entfernung. Die Übernachtungspreise sind, für das was geboten wird, exorbitant. In Mount Isa haben wir noch das einigermaßen vernünftigste Zimmer. Eine Kunststadt rund um den Bergbau. Danach wird es wirklich einsam und heiß. Unsere Kinder machen auf dem Rücksitz Mathe und Französisch. Bon.

Alice Springs war in meiner Jugend, so hatte ich das Gelesene in Erinnerung, eine Kreuzung mit einer Kneipe. Heute ist es eine moderne Stadt mit breiten Strassen. Alles zieht sich endlos hin, laufen kann hier keiner. Es ist nichts, was uns hier wirklich reizt, wir essen was und fahren gleich weiter nach Uluru. Das sind nochmal 400 km. Dort kommen wir an, als es gerade schummrig wird. Die Preise im Hostel sind eine Frechheit. Aber klar, der Tourist muß ausgeraubt werden. Wir checken ein, lassen aber keine Minute unnötig verstreichen und fahren gleich raus zum Uluru. Leider ist es bewölkt, die Temperaturen sind gesunken (auf 33 Grad...echt kalt), die Ausläufer eines Zyklons machen sich bemerkbar. Der grandiose Sonnenuntergang ist also nicht, dennoch ist es schön, wir machen Fotos und gehen an seinem, Ulurus, Fuß spazieren. Man kann ihn ersteigen, doch empfohlen wird es nicht. Man kann die religiösen Gefühle der Aborigines verletzen und es ist gefährlich. Dennoch ist es nicht ausdrücklich verboten. 36 Leute sind hier schon zu Tode gestürzt. Wer also will darf...

In der Hostelküche dann ein einfaches Abendbrot, meine Frau kocht Nudeln. Nunja, wer es ansruchsvoller will kann auch ein „Dinner“ bestellen, AUD 54.- pro Person. Danke, wir verzichten, - auch auf den Schaschlikspieß Krokodilfleisch für AUD 38.- ohne Zutaten. Dafür treffen wir 2 deutsche Brüder aus dem Allgäu, sehr nett, die gerade aus Neuseeland gekommen sind. Da, wo wir demnächst hinwollen. Wir sprechen über die Label-, Schilder-, und Vorschriftenmacke der Aussies. „In Neuseeland ist alles 10 Mal schlimmer“, sagen sie. Na, das macht mich ja ganz glücklich...

Am nächsten Tag besuchen wir Kata Tjuta, die Riesenklamotten, jetzt strahlt die Sonne unbarmherzig, kein Wölkchen mehr, die Temperaturen steigen. Wir verbringen mehr als den halben Tag in der Gegend, doch dann brechen wir auf. Die Übernachtungspreise sind einfach zu hoch. Und wieder fahre ich zwischen 150 und 180 km/h. Das ist gegen alle Gesetze und Vorschriften, aber meine Kalkulation, daß hier im heißen Outback doch kein Bulle hinter einem Busch sitzt, wenn nur alle halbe Stunde eine Auto kommt, geht auf. So kommen wir auch diesmal flott voran. Nächstes Ziel ist Coober Pedy. Das ist eine Opalgräberstadt. Menschen aus 45 Nationen buddeln hier nach Opal. Viele am Existenzminimum, hoffend auf den großen Fund. Es gibt soviel Irre hier, man glaubt es kaum. Die ganz Landschaft sieht aus als ob Riesenmaulwürfe sich hier austoben würden. Na klar findet man auch Opale. Es reicht immer gerade so um  weiter zu machen. Hier ist es nun wirklich heiß, 45 Grad zeigen die Thermometer.

In der Hitze lungern, wie fast überall, Aborigines herum. Sie gröhlen und saufen und wirken immer, als ob sie einen in der Krone hätten. Natürlich gibt es Aborigines die arbeiten. Die sieht man aber nicht.Was man sieht sind relativ verkommene Existenzen, die von der australischen Gesellschaft leben. Kulturrelativistisch und linksgutmenschlich wäre es, wenn man jetzt argumentiert, der weiße Mann hätte den Aborigines Australien geklaut. Man kann es durchaus anders sehen: Einigen kriminellen Elementen, aus England hierher abgeschoben, blieb nichts weiter übrig als die Ärmel hochzukrempeln und aus dem Land was zu machen. Haben sie ja. Die Aborigines hatten ihre Chance. Jahrtausendelang. Oder sagen wir es mal anders und argumentieren mit dem Juden-Gen. Angenommen die Juden hätten dieses Land vorgefunden, wie es war, als nur die Aborigines hier lebten. Seien Sie sicher, die hätten diese Wüsten zum Blühen gebracht. So wie in der Negev. Womit für mich die genetische Debatte schon ihre entscheidende Wende hat. Das Intelligenz-Gen ist eben, leider, leider, gelle, nicht gerecht verteilt. Warum nun aber deswegen die weißen Australier die Aborigines, wenigstens in großen Teilen, durchfüttern müßen, ist nicht einzusehen.

Wir schauen uns eine Mine, eine Opalmine, in Coober Pedy an. Viele Häuser sind hier unterirdisch zum Schutz vor der Hitze. Auch eine unterirdische katholische Kirche besuchen wir. Einige Gestalten hier sehen aus wie aus einem Film, ich bin aber ausnahmsweise zurückhaltend und mache nicht wie sonst üblich Portraitfotos. Die Aborigines mögen das überhaupt nicht und die Weißen sehen auch nicht sehr umgänglich aus. Dann treffen wir eine Kielerin die hier lebt. Sie war schon an vielen Orten, in der Wüste von Nevada, im kanadischen Outback und auf Hawai. Nein, sie vermißt die Eider nicht, nicht das Grün, nicht die Rapsfelder. Nein, sie braucht auch keinen Mann der ihre Freiheit beschneidet. Sie hat sich in die Wüste verliebt! Basta!

Nun geht es weiter und das Thermometer klettert erneut auf über 45 Grad. Jetzt fehlen selbst die Büsche und zum Schluß auch die Gräser. So geht das stundenlang. Autos keine mehr, Trucks keine mehr. Nur wir und die Landschaft und die Hitze. Abends dann kommen wir in Port Augusta an. Wir haben den gesamten Kontinent einmal durchquert, 11000 km zeigt der Tacho ab Melbourne. Die Stimmung ist gut, aber wir sind etwas angemüdet. Die Temperatur ist gesunken, richtig kalt ist es plötzlich, jetzt, in der Nacht. Nur 33 Grad. Wir checken für 2 Tage ein. Denn morgen wollen wir noch nach Flinders Range. Doch dann der Schock, wir machen das Internet an: Es hat sich in den Medien etwas entwulfft, dafür ist ein Kreuzfahrschiff umgekippt. Wegen Dussligkeit des Kapitäns. Herrje, und unsere Kreuzfahrt, quer über den Pazifik, startet am 6. März. Ich beruhige uns, die Gesellschaft ist eine amerikanische. Italienern und Griechen ist nicht zu trauen. Entweder schauen sie Fußball und rappeln ihre Fähre gegen die Küste oder sie machen waghalsige Manöver und gehen als Erste von Bord. Mein Lieblings-Nennonkel hatte mal gesagt: „Alles südlich der Alpen kannste vergessen!“ Ein naher Verwandter hat ihn dann deswegen Rassist genannt. Dabei hatte er so recht, der Onkel. Ich erinnere mich noch gut der ADAC-Untersuchungen von italienischen Tunneln, Fähren und Kreuzfahrtschiffen. Das war vor 20 Jahren. Immer gab es etwas zu  monieren, immer war etwas schlampig und chaotisch. Und nie war jemand hinterher wirklich verantwortlich. „So sind se halt, die Itaka“, sag ich jetzt mal im Stammtischjargon (um einen anderen Bekannten, der immer meine Sprache moniert, zu ärgern...) Wir aber freuen uns trotzdem auf unsere 17-Tage-Kreuzfahrt. Und wir sind sicher: Alle Kapitäne bekommen jetzt noch mal eins auf den Deckel. Sowas ist letztlich gut für uns.

 

Heute dann der Flinders Nationalpark, genannt nach dem Entdecker Matthew Flinders. (Auch er ließ sich durch Bücher inspirieren....) Es ist ein Ruhetag und wir fahren nur 300 km. Doch dann, nach 150 km und bei 39 Grad Hitze platzt der Hinterreifen. Also wechseln. Mit dem Ersatzrad dürfen wir nur 80 fahren und genau 5 Minuten später springt ein Emus direkt vor unser Auto. Vollbremsung. Geschafft. Wäre ich die erlaubten 110 km/h gefahren hätten wir jetzt eine zermanschte Motorhaube. So hat alles sein Gutes. Morgen wird der Reifen repariert, denn  in Australien klappen sie um 19 Uhr alle Bürgersteige hoch. Und Zahlungsschwierigkeiten haben wir auch. Längst nicht alle Hotels oder ATM’s akzeptieren unsere Kreditkarten. Nachts, und im Dunkeln und noch nicht eingescheckt und dann noch bei 33 Grad, hungrig und müde, kann so was nerven. Die haben nur auf ihre lokale Bank abgestellt. Aber das nur am Rande.

Sonst ist alles super und deshalb wollen wir morgen weiter.

Fotos: Copyright Rebellogblog 2012/   1: Temperaturanzeige und Uhrzeit, 2: endlos, endlos, 3: Devils Marbels, 4: Benzinpreis vor Alice Springs, später war er AUD 2.00, 5: Uluru und 6: Uluru mit meinem Anhang, 7: Unsealed Road, 8: Northern Territory Police, 9: Chemietruck, Roadtrain, nur 3 Anhänger weil "Explosives", sonst 4 Anhänger, 10: Opalmaulwurfshügel der Miners, ein Claim kann 50 x 50 m sein oder 50 x 100m. Registration nur für australische Residenten, nicht Touristen, 11: Jedes Jahr verschwinden einige dämliche Touristen in den unzähligen Löchern. Die sínd ungefähr 60 cm breit und bis zu 30 m tief. Wer soll die bei der Hitze suchen? 12: Unser Subaru in der untergehenden Sonne im Outback.

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Wir sind im australischen Outback auf dem Wege nach Alice Springs und Uluru.. Heute in Charters Towers. Der letzte Punkt mit Internet. Ab morgen ist eine Weile Sense - Null Internet.

Dafür 42 Grad Hitze.

(Sollten Ihnen meine künftigen Beiträge und politischen Ansichten nicht gefallen, schíeben Sie einfach alles auf mein geschmolzenes Gehirn. Das erspart uns weitschweifige Diskussionen und vereinfacht die Sache erheblich!)

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  André F. Lichtschlag schreibt in seiner Zeitschrift eigentümlich frei zum Tode von Roland Baader:

„Keiner in Deutschland hat mehr für die Ideenwelt getan, der auch diese Zeitschrift verpflichtet ist. Roland Baader war der wichtigste Freiheitsautor in Deutschland. Gestern Mittag, am 8. Januar, ist Roland Baader mit 71 Jahren nach langer, schwerer Krankheit von uns gegangen.

Zehntausenden Menschen hat Roland Baader die Augen geöffnet, hat lange und unermüdlich vor der Wirtschafts- und Finanzkrise gewarnt, die gerade erst richtig begonnen hat. Sein Vermächtnis lautet ungeschönt: „Was wir in den letzten Jahrzehnten im Kreditrausch vorausgefressen haben, werden wir in den nächsten Jahrzehnten nachhungern müssen. Es wird furchtbar werden.“

 Roland Baader war auch für mich, eigentlich muß ich sagen für uns, ein Wegweiser, ein Augenöffner, einer, der uns Denkanstöße gab und sich so äußerte, in einer Sprache, die auch wir verstanden. Seine Sprache war klar, zielgerichtet und unmißverständlich. Wir haben fast alle seine Bücher und Essays gelesen. Sie haben einen besonderen Platz in unserer Bücherwand, gleich neben Mises, Hayek, Rothbard und anderen Werken zur Freiheit, zur Ökonomie und zur Sozialpolitik. Baader war der Einstieg, die Aufforderung sich weiterzubilden, auf einem Gebiet und zu einem Thema, er war ja Nationalökonom, daß so vielen Menschen trocken erscheint und deshalb vernachlässigbar. Doch seine Beschreibungen des Istzustandes waren immer treffend, seine Voraussagen erfüllten sich. Seine Bücher machten Lust auf mehr, auf schwieriger geschriebene Sachliteratur. Sie waren der Einstieg in die Österreichische Schule. Mises kam dann als nächster.

Ich hätte Baader sehr gern kennengelernt, ihm persönlich zugehört. Das war nach unserem Umzug nach Kanada schlecht möglich. Auch Hoppe oder Hülsmann würde ich gerne hören. Allesamt Persönlichkeiten in dieser Zeit der austauschbaren, beliebigen und eitlen Schwafler. Baader als Wirtschaftsminister, das wär was gewesen. Einer, der gewußt hätte wovon er redet.

 In Roland Baader haben wir einen Freund verloren, einen, der uns zwar nicht kannte, aber der UNS nahe war. Und ein Vorbild. Der Mann war völlig uneitel. Schade, wir hätten noch soviel von ihm lernen können, hätten ihn so gerne auch weitergelesen. Gerade jetzt. Schade, daß er den Zusammenbruch des Euro nicht mehr erlebt hat.

 Wir trauern um einen großen Menschen!

 Buchtitel von Roland Baader auf Amazon

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Väter dürfen stolz sein. Ich bin. Junior ist ein begnadeter Taucher. Sagt sein Instructor. Junior war heute 3 Mal im Great Barrier Reef bis auf 20 m Tiefe. Er hat einen Hai gesichtet, unter sich, Schildkröten gestreichelt und 380 Bilder mit der geliehenen Unterwasserkamera gemacht. Während wir, also Vater, Mutter und kleine Schwester schnorchelten was die Lunge hergibt. Alles natürlich im Tauchanzug, aus Sicherheitsgründen. In Thailand braucht man das nicht, da sind diese gefährlichen Minibiester (Stinger) offensichtlich unbekannt.

Die Firma macht das sehr, sehr professionell. Alle Leute werden dreimal durchgezählt, bevor das Schiff weiterfährt. Damit es niemandem so geht, wie dem Ehepaar in dem Film „Open Water“. Wir haben den Film mal gesehen, er ist nicht der Tollste, aber er geht unter die Haut. Jedenfalls dann, wenn man sich vorstellt selbst in einen solche Lage zu kommen. Doch manchmal geht meine Fantasie mit mir durch: Solche Schicksale sind ja schließlich Ausnahmen und, nachdem wir durchgezählt wurden, nach jedem Tauchgang, sind wir auch wieder wohlbehalten an Land gekommen.

Das war’s auch schon für heute. Alle sind erledigt und müde. Morgen vielleicht nochmal bevor es weiter geht. Jedenfalls ein wundervolles Erlebnis. Machen Sie sich sowas mal selbst zum Geschenk!

Fotos: Copyright Rebellog 2012/ 1: Wundervolle Korallenwelt des Great Barrier Reef, 2: Fische en masse und bis auf 20cm Nähe, 3 und 4: Filius in seinem Element, 5: Filius leicht angemüdet nach dem 3. Tauchgang

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Rebellog Libertarians Main

Message for the Readers

We are not the slaves of rebellog, so we are taking off on a five year world trip at  May, 1st 2008 

(Obscure messages and letters written by greedy, money-grabbing lawyers who demand rather than ask will either be dumped into the trash or will end up on our own attorney’s desk. And ...those strange individuals have to wait anyway until we are back...)

In 2010 we are in European countries and we travel via train to Siberia, China, North-Korea, South-Korea, Cambodia, Vietnam, Thailand, Malaysia, Laos and some other countries. In 2011 we are in China, Tibet, Japan, India, Indonesia and Australia. In 2012/13 we are in South America.

In all countries we are between two and four month! 

Our Internet access might be irregular.

Please read the updates here.

 

Rebellog Travel Slideshows click here

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Text in russian language

 

Steuerhinterziehung JA!

Steuerhinterziehung ist der einzige legitime (nicht legale natürlich) Weg die politische Klasse ihrer Handlungsmittel zu berauben, sich gegen Enteignung und  Umverteilung zun wehren und zu verhindern, daß Ihr erarbeitetes oder erspartes Eigentum zweckentfremdet wird um faule Sozialschmarotzer oder z.B. friedensumwillige Palästinenser zu alimentieren.

Ihre Steuern sind Ihr Eigentum, nicht das der Regierung!

Robin Renitent

Fitna

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Fitna ist bei uns gehostet. Für immer!

Pia Merete Kjærsgaard

...dit land, dit valg!

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Ja zu Sarrazin

Der Titel des Buches von Thilo Sarrazin
 entspricht unserer Auffassung.
Wir bekommen keinerlei Werbung bezahlt,
sondern posten das Buch,
weil es für richtig und wichtig halten.

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We say what we mean and do what we say!

Der Islam ist eine faschistische Ideologie in der Tarnverpackung einer Religion. Der Islam dient nicht der Kontemplation, sondern will Landnahme und Unterdrückung. Der Islam ist freiheitsfeindlich!

Solidarität mit Kurt Westergaard

Für die Kunst- und Ausdrucksfreiheit!

alle Mohammed Karikaturen hier

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Der Koran ist ein faschistisches Buch. Der Islam ist eine gefährliche Ideologie. Da gilt es, entgegenzuwirken und den Nährboden der Gefahr zu erkennen, sprich die Islamisierung Europas zu stoppen.

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Theo van Gogh in memoriam

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"Public interest criteria" does not mean criteria that the public decides are in its interest. It means that the elite – via various appointed bodies – decide what the public’s interest is for them."

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"Das Recht ist der zum Gesetz erhobene Wille der jeweils herrschenden Klasse."

Bertrand Russell

"Die Tatsache, daß eine Meinung weit verbreitet ist, belegt keinesfalls, daß sie nicht völlig absurd wäre."

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"Wir sind keine Bürger mehr, wir sind Untertanen, bloße Zuschauer am Schicksal, das andere für uns gewählt haben. Wir sind nur dann Bürger, wenn wir echten Einfluss darauf haben, wie unsere Steuergelder ausgegeben werden. Wir sind Untertanen, wenn wir die Steuern einfach nur bezahlen, während andere entscheiden, was mit diesem Geld gemacht wird."

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"Europa ist nicht mehr Europa, es ist 'Eurabien', eine Kolonie des Islam, wo die islamische Invasion nicht nur physisch voranschreitet, sondern auch auf geistiger und kultureller Ebene."

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The conditions are therefore ripe, now and in the future in the United States, for the triumph of liberty. All that is needed is a growing and vibrant libertarian movement to explain this systemic crisis and to point out the libertarian path out of our government-created morass.

German

H. L. Mencken

The most dangerous man, to any government, is the man who is able to think things out for himself, without regard to the prevailing superstitions and taboos. Almost invariably he comes to the conclusion that the government he lives under is dishonest, insane and intolerable, and so, if he is romantic, he tries to change it. And if he is not romantic personally, he is apt to spread discontent among those who are.

Clint Eastwood

I like the libertarian view, which is to leave everyone alone.

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Rebellog Libertarians Main

Rebellog is consistent:

  • radical-libertarian

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  • anti-Islamic

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Weltweit sind 440 AKW am Netz. 170 Projekte mit 560 Reaktoren sind im Bau oder in Planung. Deutschland steigt aus, lebt auf einer Insel der Glückseligen und verspielt seine Zukunft!

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Robin Renitent

I assume there will always be people who will complain about something or who will criticize public issues.  Therefore I suggest the following:

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Wir haben uns einen eigenen Kanal auf Youtube zugelegt. Bisher haben wir 16 Playlisten.

 

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Ehsan Jami

Robin Renitent

Wohlfahrt ist Tyrannei

Ayaan Hirsi Ali

In veneration of

Ayn Rand

The government was set to protect man from criminals and the Constitution was written to protect man from government.

Murray N. Rothbard

"Wenn Besteuerung somit einen Zwangscharakter trägt und daher von Diebstahl nicht zu unterscheiden ist, so folgt daraus, dass der Staat, der von der Besteuerung lebt, eine riesige kriminelle Vereinigung ist, weit grösser und erfolgreicher als irgendeine 'private' Mafia in der Geschichte."

Free IRAN now!

Ron Paul

Rights belong to individuals, not groups. Property should be owned by people, not government. All voluntary associations should be permissionable -- economic and social. The government's monetary role is to maintain the integrity of the monetary unit, not participate in fraud. Government exists to protect liberty, not to redistribute wealth or to grant special privileges. The lives and actions of people are their own responsibility, not the government's.

Robin Renitent

"Tax is stolen money"

und darum sind wir auch der Meinung, daß sie grundsätzlich hinterzogen werden sollten!

Murray N. Rothbard

"Wenn Besteuerung somit einen Zwangscharakter trägt und daher von Diebstahl nicht zu unterscheiden ist, so folgt daraus, dass der Staat, der von der Besteuerung lebt, eine riesige kriminelle Vereinigung ist, weit grösser und erfolgreicher als irgendeine 'private' Mafia in der Geschichte."

Bill Bonner

"Unfortunately, history shows that running an empire is a disastrouly expensive business. You pay in cash. You pay in blood. And you pay with your own soul."

Ludwig van Mises

"Tyranny is a political corollary of socialism, as representative government is the political corollary of the market economy."

Pim Fortuyn

„Den Islam sehe ich als eine außerordentliche Bedrohung an, als eine feindliche Gesellschaft."

Middle East Info

The Religion of Peace ?

Ralph Giordano

"Nirgendwo wird die Würde der Frau so verletzt wie in der islamischen Gesellschaft.

Die Geschichte des Islam ist eine einzige Entwürdigung der Frau und das bis zur Stunde.

Und ich will das sagen dürfen, auch wenn es radikalen Muslimen nicht gefällt."

Robin Renitent

"Rechte habe ich, glücklicher-

weise, bisher nicht kennengelernt.

Anders sah es und sieht es mit den Linken aus.

Davon habe ich zwangsläufig viele kennen gelernt. Es war und ist schlechterdings unmöglich

ihnen auszuweichen."

MEMRI TV

Robin Renitent

"Libertarians first and foremost trust themselves. They do not scream for help and demand that the Government should provide “comforters” and an all-round social care system."

Ayaan Hirsi Ali

"Der Islam vertröstet auf das Paradies, die Sozialdemokraten auf eine Besserung in zehn oder zwanzig Jahren."

Rebellog Supports

Robin Renitent

"We seem to have overcome Soviet fascism, though the heirs of Nazi-fascism live; but the biggest threat to freedom lies in Islamic fascism.     Freedom is not self-evident.

We are at war – and we have to defend ourselves.

For the sake of our children. "

Robin Renitent

"Natürlich gibt es Länder mit schlechterer Regierung. Aber das entschuldigt nicht, daß wir in Deutschland eine kriminelle Vereinigung als Regierung haben, daß wir von Mafiosi und Gangstern regiert werden und, daß wir eine verblödete Bevölkerung haben, die sich gegen diese Idioten nicht wehrt."

Robin Renitent

"Diejenigen, die den von Palästinensern ausgehenden Terror als „Freiheitskampf“ verkaufen und Israel ein Notwehrrecht absprechen, die die positiven Seiten dieses einzigen respektablen Rechtssystems in Nahost leugnen, widern uns in ihrer ideologischen Unaufrichtigkeit an."

Idioten

Deutsche sind Dummköpfe. Milde ausgedrückt. Erst glaubten sie Hitler und liefen ihm nach. Nach 12 Jahren lag D-Schland am Boden und brauchte Hilfe von außen. Jetzt haben sie sich den Euro aufschwatzen lassen, wehren sich wieder nicht gegen die politische Klasse und ihre medialen Unterstützer. Sie lassen sich freiwillig enteignen und um ihre Lebensarbeitsergebnisse bringen. D-Schland wird einmal mehr zu Grunde gewirtschaftet. Und alle, alle schauen zu, lassen es geschehen.

Deutsche sind Dummköpfe. Milde ausgedrückt.

Robin Renitent

Jeder, der nur einen Steuercent abführt und nicht hinterzieht, beteiligt sich an der Finanzierung von Terrorgruppen wie der Hamas. 62 Jahre nach dem Holocaust sind auch Deutsche wieder an der Vernichtung von Juden beteiligt!

Friends of Israel

Rebellog ist konsequent:

  • radikal-libertär
  • anarchistisch
  • mainstream-resistent
  • unkonventionell
  • kritisch
  • aufrecht
  • individualistisch
  • optimistisch
  • leistungs- und fortschrittsbejahend
  • prokapitalistisch
  • für freie Märkte
  • für die Lehre der Österreichischen Schule
  • für eine Rückkehr zum Goldstandard
  • in Freundschaft zu Amerika und Israel
  • für Steuerhinterziehung
  • antikollektivistisch
  • antisozialistisch
  • gegen Gutmenschentum und Appeaser
  • antiislamisch
  • gegen Egalitarismus
  • gegen eine egalisierende EU
  • gegen ideologische Währungen und den Euro
  • gegen einen Beitritt der Türkei zur EU

Stop the bomb

Stop The Bomb

Rebellog is consistent (Russian):

  • Радикально либертарианен
  • Анархичен
  • Противоположен официальным направлениям
  • Не конвенционален
  • Критичный
  • Прямен
  • Индивидуален
  • Оптимистичен
  • Признаёт успехи и прогресс
  • За капитализм
  • Свободный рынок
  • Поддерживает учения Австрийской школы экономии
  • За возврат к золотому стандарту
  • В дружбе с Америкой и Израелем
  • За обход налогов
  • Против коллективизма
  • Против социализма
  • Против успокоителей
  • Против исламизма
  • Против Эгалитарность
  • Против уравнивания в ЕС
  • Против идеологической валюты и евро
  • Против присоединения Турции к ЕС

Robin Renitent

Freiheit kann man nicht simulieren!
 

Unsere Webseiten finanzieren wir, um unserer Unabhängigkeit zu erhalten, privat. Wir haben keinerlei bezahlte Werbung!

Sveta Renitent

Die Wohlfahrts- und Sozialstaaten der westlichen Welt werden nur noch mit budgetpolitischen Tricks und betrügerischen Manipulationen mühsam aufrechterhalten.

Sveta's Art Studio

Gold-Rebellog

Libertarian Links

Advocates for Self-Government

Between Anarchism and Libertarianism

Free State Project - Liberty in our Lifetime

Free Kentucky - Without our Liberty we have nothing

Free Market - The freedom Network

Individualistic Voice

Libertäre Liste Bonn

Libertarian Nation Foundation

Libertarian Party - The Party of Priciple

ef-Magazin - Eigentümlich frei

Gustloff, das erzliberale Satiremagazin

Liberaler Stichwortindex "Libraltar"

Friedrich-Naumann-Stiftung

Libertäre Plattform in der FDP

Liberales Institut Schweiz

ef-news

Lew Rockwell news

Cato Institute

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Libertäre Partei in Costa Rica

Libertäres Projekt "Limón Real"

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Libertäre in den Niederlanden

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I came here to say that I do not recognize anyone's right to one minute of my life. Nor to any part of my energy. Nor to any achievement of mine. No matter who makes the claim, how large their number or how great their need. "I wished to come here and say that I am a man who does not exist for others. "It had to be said. The world is perishing from an orgy of self-sacrificing. "I wished to come here and say that the integrity of a man's creative work is of greater importance than any charitable endeavor. Those of you who do not understand this are the men who're destroying the world.

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