Keinen Millimeter für die linken und rechten Feinde der Freiheit
Rebellog's Welcome and Position

Liberty is always freedom from the government

User Rating: / 6
PoorBest 

 

Gibt es ihn? Oder gibt es ihn nicht? Den Zusammenhang zwischen geistiger Reife und Wohlstand. Ich habe weder die Zeit noch große Lust das Internet abzusuchen. Vielleicht gibt es zu dem Thema bereits veröffentlichte Arbeiten. Wenn jemand einen Link hat kann er ihn gerne posten. Ich derweil schöpfe aus meinen eigenen Erfahrungen und Beobachtungen, eine bewährte Methode, weil mir keine ideologisch vorgestanzten Sichten irgendwelcher Auftragsforscher meine Erkenntnisse verdrehen.

Der Ansatz meiner Überlegungen ist die Beobachtung, dass junge Menschen heute deutlich später reif werden als früher. Die Forderungen des Lebens, meistens geboren aus der Notwendigkeit sich schnellsten existentiell unabhängig zu machen und abzusichern, der Druck, waren früher wesentlich höher, das zumindest ist nachweisbar. Und auch auf meiner Reise durch zahlreiche Schwellenländer konnte ich beobachten, dass junge Menschen, also Teenager, erheblich früher in den Überlebensprozess mit einbezogen sind oder einbezogen werden. Andererseits habe ich ja durch meine jugendlichen Kinder, 18 und 14, und deren Freunde einen guten Einblick in die Reifeprozesse einer Generation die im Wohlstand aufwächst. Auch meine erwachsenen Kinder, jetzt um 35, aber nicht nur sie, sondern auch Beobachtungen aus meinem Umfeld, bestätigen meine Vermutungen.

Also noch einmal die Frage: Wie wahrscheinlich ist es, dass Wohlstand, soziale Absicherung und der Grad des Behütetseins den Heranwachsenden unreif, infantilisiert, unselbständig und ziellos hält?

Der beste Blick zurück ist der in die eigene Familie. Nehmen wir zum Beispiel meinen Ur-Ur-Ur-Ur-Großvater Hermann Benedictus. Er erlebte folgende Situation:

Preußens Niedergang bedrückte alle Bürger aufs äußerste und als die Franzosenherrschaft sich immer weiter ausdehnte, eine Festung nach der andern durch Verrat und Schwäche fiel, da nahte auch der alten Stadt Stettin das traurigste Verhängnis. Der Militärkommandant von Stettin mochte und wollte wohl dem Andrängen der Franzosen wegen Übergabe der Stadt nicht länger widerstehen. Es hieß, er sei von den Franzosen bestochen worden und ein schändlicher Verräter. Mein Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Großvater, der  Bürgermeister CARL W. rief ernste, treue und zuverlässige Bürger der Stadt im Geheimen zusammen. Man beschloss, den Kommandanten gefangen zu nehmen und die Stadt mit Hilfe aller waffentragenden Männer zu halten. Unermüdlich arbeitete mein Großvater in diesem Sinne. Alles war vorbereitet zu dem letzten Schlage. Er schlief tief vor Erschöpfung. Da wurde in der Nacht die Haustür eingeschlagen, französische Dragoner mit geschwungenem Säbel drangen ein. Der Hausherr wurde aus dem Bett gerissen, im Hemd die Treppe hinunter getrieben und weggeführt. Die Seinen kannten sein Schicksal nicht.

Der siebenjährige Sohn HERRMANN erinnert sich genau dieser Nachtszene an der Treppe des alten Hauses in der Marienstraße. Der Anschlag des Bürgermeisters war verraten worden: Franzosen waren in der Nacht durch den Kommandanten eingelassen, die Festung Stettin übergeben und die Franzosen hatten sofort die „Rebellen“ verhaftet.

Napoleon, damals immer nur Monsieur Bonaparte genannt, war wütend. Er verurteilte sofort „den kleinen krausköpfigen Advokaten“ (mein Ur-Großvater- 5xMal-Ur-) zum Tode. Derselbe sollte erschossen werden. Es ist nicht dazu gekommen. Im Gefängnis verfiel mein Bürgermeistergroßvater in ein hitziges Fieber und wurde nur herausgelassen, um am 15. September 1807 zu sterben. (...)

Das Büro des Advokaten- und Bürgermeistergroßvaters war verwüstet, die Bücher meist verbrannt, die Häuser mit übermäßiger Einquartierung belegt, so dass kaum ein Plätzchen für die junge Witwe (meine 5 xUr-Großmutter) und die vier Kinder übrig blieb. (...)


Die kleinen Mädchen behielt sie bei sich. Den Sohn HERRMANN (4x Ur-Großvater) aber, ....hatte ein etwas störrisches Wesen, einen eigenen eisernen Willen, wollte sich auch nicht an der Hand führen lassen, um einen Gruß zu schreiben: „Er könne allein schreiben!“ meinte er. Diesen Sohn brachte sie in Pension zum alten Herrn von Puttkamer auf Kolzichlow, Vater der Fürstin Bismarck, einem treuen Freunde ihres Mannes. Dieser Herr von Puttkamer hielt einen Hofmeister für seine Söhne dessen Unterricht nun Großvater HERRMANN mitgenoss. Der Stodi spielte im Schloß eine große Rolle. Gehorchen und arbeiten mussten alle. Zu essen gab es nicht viel, denn die Not im Lande war sehr groß. Der Ziegenkäse mit dem trockenen Brot war so hart, dass die Jungen sich damit warfen. Wenn ein Sohn einen Rock (Jacke) brauchte, nahm der Vater die Papierschere zur Hand und schnitt ein Stück von seinem alten, weißen Flaus ab. Gelernt wurde nicht viel, desto mehr geritten, geschossen, Fohlen gehütet.

Nach einigen Jahren kehrte die Mutter nach Stettin zurück, um Herrmann dort aufs Gymnasium zu geben. (...)Der Quintaner Herrmann wurde 1819 Abiturient. Sein größter Kummer war, dass er 1815 nicht mit ins Feld durfte. Er war groß und stark, hatte große Freundschaft mit einem jungen russischen Offizier geschlossen, einem Kosaken, der ihn auf seinem Pferde reiten ließ. Als ein Regiment mit vielen Freiwilligen auszog, ging er heimlich mit. Man gab ihm Waffen etc. und nahm ihn zwei Marschtage mit. Da erschien am dritten Tage sein Vormund mit einem Wagen und führte ihn seiner Mutter wieder zu. Nun musste er wieder auf der Schulbank aushalten und tat sein Bestes, so dass er seine Abgangsprüfung gut bestand. (...)

Herrmann Benedictus ging 1819 zur Universität. Er zog nach Bonn, wo Mittermayer Rektor war. Die Immatrikulationskarte des stud. jur.  ist noch in unserem Besitz. Teils ging er zu Fuß, teils fuhr er mit Gelegenheit. Sein kleines Tagebuch gibt einige Auskunft darüber. (...)Als Herrmann in Stettin gewesen war, ging er nach Göttingen auf die Universität und vollendete dort sein Studium der Jurisprudenz. Er machte 1823 sein Auskultatorexamen und arbeitete beim Stettiner Stadtgericht, bestand später aufs beste sein Referendarexamen. (...)

 


Bald nach der Geburt des dritten Kindes, im Jahre 1832 wurde Herrmann Benedictus zum Bürgermeister von Kolberg gewählt. Die Familie siedelte dahin über. Um das Bürgerrecht zu erwerben, kaufte er ein kleines Haus mit Garten in der Vorstadt nach der See (Ostsee) hinaus. Das junge Paar spielte eine gewisse Rolle dort. Man sang, tanzte, ging in Gesellschaften, empfing den Kronprinzen Friedrich Wilhelm und seine Gemahlin Elisabeth von Bayern.

Anhand dieser Schilderung will ich nachweisen, dass die Notwendigkeit frühzeitig eine gewisse Reife zu erreichen notwendig war. HERMANN konnte weder seine Mutter enttäuschen, sie hatte ihn ja bei Baron Puttkamer untergebracht, er konnte auch seinen Finanzier Puttkamer nicht enttäuschen, er musste also gute Noten und Abschlüsse bringen. All das sind Notwendigkeit, die im Sozialstaat wegfallen.

Herrmann also, ich kürze das hier mal ab, wurde ebenfalls Advokat und examinierte 1848. Die jungen Leute hatten in der Kompagnie zu dienen. Hermann gehörte zum 12. Regiment der preußischen Armee und dort zur 12. Kompagnie. Das Exerzieren, Wache und Dienst schieben war nervenaufreibend und ermüdend. Nebenbei studierte er fleißig und arbeitete auf sein Examen hin:

Ich hatte zum 21. und 22. Oktober Termin zum schriftlichen und mündlichen Examen vor dem Appellationsgericht in Frankfurt a.O. bekommen. Als ich mich am 21. eben in den Frack werfen wollte, kam der Unteroffizier Klockow mit der “angenehmen” Nachricht, dass der dreitägige Urlaub, den ich mir für das Examen genommen hatte, vom Hauptmann zurückgezogen werde, da das Bataillon um 1 Uhr auf der Bahn zur Fahrt nach Erfurt eingeschifft würde. Ich sagte Klockow, dass ich das Examen machen müsse solle nur sagen, “er hätte mich nicht mehr getroffen” oder sonst irgendwas, und rannte dann schleunigst fort zum Appellationsgericht, nachdem ich meinen Vater gebeten hatte, die Sache mit dem Urlaub in Ordnung zu bringen. Es war noch über eine Stunde Zeit bis zum Beginn des Examens und ich schwebte in großer Besorgnis, dass irgendein Unteroffizier mich doch noch auffinden und zur Bahn kommandieren würde. Um 12 Uhr endlich erhielt ich von Vater Nachricht, dass die Sache mit dem Urlaub in Ordnung sei. Er war zum Hauptmann gegangen, von diesem zum Major und von dem zum Brigadekommandeur geschickt. Keiner wollte die Verantwortung auf sich nehmen, dass ein lumpiger Einjähriger einige Tage in der Front fehlte. Endlich, der vernünftige Divisions-Kommandeur hatte mit einem Lächeln, über die Ängstlichkeit der Vorinstanzen, den Urlaub unbedingt bewilligt.

Das Auskultator-Examen bestand damals aus schriftlichen Klausurarbeiten und einem mündlichen Examen und es wurde fast ausschließlich römisches und gemeines Recht examiniert.

Der Heranwachsende hatte also zu dienen. Wenn  er studierte hatte er das ZUSÄTZLICH auf die Reihe zu bekommen. Es gab kein BaföG und auch keine Chance ein versautes Studium zu wiederholen. Es gab weder Umschulungen noch Arbeitsämter die einen examenserfolgreichen Studenten vermittelten. Psychische Probleme gab es nicht und selbst wenn, hatte man seine Unpässlichkeiten selbst zu überwinden und den inneren Schweinehund zu besiegen. Jede Minute war eingeteilt und es gab weder Entspannung am PC noch Eltern die einen hätschelten. Es gab auch kein Harz IV und nichts, was einen auffing, so man durch die Prüfung fiel oder sich keine Anstellung ergab.

HERMANNS Schwester Marie war im Herbst 1850 nach England gegangen, und als Erzieherin in der Familie eines Bankiers Hopskinson angekommen. Da war sie 20 Jahre alt. Sie kehrte Oktober 1852 zurück und zwar als Braut des Bruders des Mr. Hopkinson, des Barristers Brice Bunny. Dieser ging nach Melbourne, wurde dort Barrister. Nachdem sie 14 Tage bei ihren Eltern in Stettin geblieben war sagte sie der Familie endgültig Lebewohl, bestieg als junge Frau mit 21. Jahren das nächste Dampfschiff nach Melbourne und heiratete dort, 2 Wochen nach ihrer Ankunft, ihren Brice Bunny. Es gibt dort viele Bunny’s die auf meine Urgroßtante zurückgehen, mit einigen hatte ich Kontakt.


Das Entscheidende war: Es gab ein Ziel und die Notwendigkeit sich diesem Ziel zu nähern. Es gab keine vom Staat gepufferte Zeit des Verharrens, der Bummelei und des Schlendrians. Für Albernheiten sich um vegane Ernährung Gedanken zu machen, über gendergerechte Sprache nachzudenken, seine Ausbildung mit aberwitzigen Labersemestern aufzupeppen war echt keine Zeit.

Maries Bruder CARL machte eine Ausbildung zum Hafenkapitän, heiratete jung, bekam 4 Kinder und wanderte nach Amerika aus. Dort gründete er eine Stadt und man nannte den 12. höchsten Berg der Coloradomountains nach ihm. Ich ward da, er trägt unseren Namen. Ausgewandert ist er, weil er das Pech und/oder die Unreife hatte einen Oderkahn auf Grund zu setzen und mein 4x-Urgoßvater HERRMANN ihm keine weiteren Mittel vorstrecken wollte um die Ansprüche der Gläubiger zu erfüllen. Nachlässigkeiten zogen Konsequenzen nach sich. Wo gibt es heute noch Konsequenzen?

Ich erspare mir jetzt mal einen Ausflug über meine späteren Großväter die unter ähnlich harten Bedingungen früh reif werden mussten oder die Jungen unserer Familie die im ersten Weltkrieg gefallen sind. Ich komme überspringe das und komme gleich zu meinem Vater. Der war mit 21 Jahren ein fertiger Mann.

Er hatte seinen Vater 3 Tage vor Kriegsende verloren, da war er 17 Jahre alt. Es gab keine Möglichkeit die durch das Ausbomben entstandenen materiellen Verluste auszugleichen....außer Fleiß. Luftwaffenhelfer (Scheinwerfer-Batterie im Norden Berlin, in Summt bei Birkenwerder. Reichsarbeitsdienst, Wehrdienst (Dänholm und Oderfront) und Kriegsgefangenschaft (Schleswig-Holstein) In Westfalen, Kierspe, Fabrikarbeit, Bakelit Presse, Bäume fällen, Hospitant in einer Volksschule, Rückkehr nach Berlin, Erneut 1 Jahr Paulsen-Oberschule mit Abschluss „Zeugnis der Reife = Abitur“, Krankenpflegepraktikant Graf Botho-Schwerin-Krankenhaus, Praktikant im Bakteriologischen Institut der Universitäts-Frauenklinik, Berlin NW 7, Artilleriestraße, Studium, 8 Semester Humanmedizin an der Humboldt-Universität (Ärztliche Vorprüfung - Physikum-Herbst 1950), Studium der Humanmedizin an der Freien Universität Berlin Sommersemester, Staatsexamen, Bestallung als Arzt, usw. Usw. Usw.

Und doch heiratete er mit 21 meine Mutter, bekam MICH, seinen Sohn, mit 22. Mit Unreife wäre das nicht zu bewältigen gewesen.

Meine Eltern waren am Anfang so knapp, dass sie Brennnesseln vom Straßenrand sammelten - für Salat. Meine ersten Jahre habe ich also durchaus als materiell mager in Erinnerung. Und doch waren wir, als ich 16 war, schon so gut gestellt, dass ich mir etliche unreife Flausen erlauben konnte. UND, ICH war eben kein fertiger Mann mit 21, wie mein Vater oder meine Großväter. Es dauerte noch einige Jahre bis ich überhaupt bereit war Verantwortung zu übernehmen. Ich bin, in der Rückschau, nicht sicher, ab wann ich mich endgültig für „reif“ halten soll. In jedem Fall hatte sich der Zeitrahmen gegenüber den Vorgeneration um etliche Jahr verschoben.


Doch schon sind wir in der nächsten Generation, der Generation der heute 35 Jahre alten Kinder. Inzwischen hatten wir einen überdurchschnittlichen Wohlstand. Längst musste nicht mehr jeder Pfennig umgedreht werden, weder bei meinen Eltern noch bei mir. Mit anderen Worten, sowohl meine deutlich jüngeren Brüder, wie auch meine eigenen ersten Kinder haben keine materielle Not mehr kennengelernt. Und für alle, mich eingeschlossen, kann ich sagen: Der Zeitpunkt, wo man sagen kann „die Reifwerdung ist abgeschlossen“ wird immer später.

Bei meinem Ältesten hat sich der Zeitpunkt auf Anfang-Mitte 30 verschoben. Erst jetzt kann ich bestätigen, dass er zielorientiert ist, stringent in der Umsetzung von Aufgaben agiert und verantwortungsvoll seine Zukunft gestaltet. Es ist nicht zu spät, gewiss, aber ich frage mich, ob unter materiell schlechteren Bedingungen oder einem anderen politischen System nicht eine frühere Reifung möglich und nötig gewesen wäre. Bei seiner 2 Jahre älteren Schwester, meine Ältesten, habe ich erhebliche Zweifel ob der Reifeprozess vor dem 40. Geburtstag überhaupt abgeschlossen wird.

 

Nein, ich mache das den Kindern nicht zum Vorwurf. Aber ich sehe einige Dinge die mich nachdenklich machen. Hier in Nordamerika ist ein Studium teuer und wird überwiegend über Kredite finanziert. Der Druck also zu einem Ende der Ausbildung zu kommen ist deutlich höher. Unser Nachbar, ein Professor der Chemie im fernen Toronto, berichtet, dass seine Studenten durchschnittlich 22 Jahre alt sind, die deutschen Austauschstudenten aber 26 oder älter.

Als wir 3 Monate in Israel waren hatten wir Kontakt zu Studenten. Der Militärdienst, die Lebensumstände, die knappen Studienplätze machten es, dass uns die jungen Leute bemerkenswert gefestigt, reif, ja sogar souverän erschienen. Einen ganz ähnlichen Eindruck hatten wir z. B. in Korea.

Auch in Russland sind die Kinder unserer Freunde deutlich zielfixierter und williger in der Übernahme von Pflichten als bei vergleichbaren deutschen Studenten. Wir haben etliche Deutsche getroffen. Das stundenlange Labern und ventilieren von Scheinproblemen scheint den gehirngewaschenen deutschen Studenten jedenfalls inhärent. Womit ich gleichzeitig die Unterstellung zurückweise, dass z.B. junge Russen mehr indoktriniert sind als Deutsche.


Die verblödetsten und unreifsten Studenten haben wir übrigens in Australien getroffen: Deutsche Engländer, Skandinavier. Nur Party, Sex und Blödsinn im Kopf.

Und auch meinen jüngsten Kindern merkt man an, dass keine materiellen Notwendigkeiten sie zur Eile zwingen. Sicher, sie werden ihren Weg machen. Aber sie werden ihn mit Sicherheit später zu einem Abschluss bringen als ihre Vorväter. Und wenn ich mich jetzt in die Ukraine denke, wo wir waren und wo wir Verwandte haben, oder nach Israel in den Haushalt unserer dortigen Freunde, oder aber, ganz einfach, 3 Querstraßen weiter in den Haushalt unserer Freunde mit 3 Kindern im Studieralter, dann stelle ich doch fest:

Sowohl das politische System, bzw. seine Unsicherheiten, wie auch die materiellen Engpässe scheinen einen Reifungsprozess bei jungen Menschen zu beschleunigen. So gesehen komme ich wieder zu dem Ergebnis, dass ein allfürsorgender Nannystaat, absolute materielle Sicherheit und eine komplett sorgenfreie Kindheit nicht gut für die Entwicklung heranwachsender Menschen sind.

Diese Erkenntnis betrübt mich. Besonders als Vater, der eigentlich glücklich ist, dass zwei/drei Genrationen ohne Probleme und Sorgen aufwachsen konnten.

Doch wir sind vielleicht – in Mitteleuropa – 2 bis 3 Prozent der Menschheit.

 

Bilder: 1: Ur-Ur-Ur-Ur-Großvater Hermann Benedictus, 2: Ur-Ur-Ur-Großvater Paul, 3:Ur-Ur-Ur-Großtante Marie, 4: Ur-Ur-Ur-Großonkel Carl, 5: Großvater Friedrich, Bruder Jochen, Urgroßvater Max, Sohn Klaus, Urgroßmutter Sophie, 6: Mein Vater Hans

Blog

User Rating: / 8
PoorBest 

An alle Rebellogblog-Freunde und die, die es werden möchten:

Ich opfere jetzt wieder täglich um die 20 Minuten Zeit um den Spam dieser Drecksfirmen „Michael Kohrs“ und „Christian Louboutin“ aus den Kommentarspalten zu entfernen.

Ich habe meinen netten Host schon einige Male gebeten dem einen Riegel vorzuschieben. Aber das ist offensichtlich nicht einfach. Inzwischen gibt es eben Software die die Captcha-Symbole lesen können und das „System“ austricksen.

Insofern können ab heute nur noch registrierte Leser kommentieren.

Ich bedauere das, aber ich weiß mir nicht anders zu helfen.

Leser die sich registrieren wollen melden sich hier. Ich schalte sie dann frei. Das kann aber mal einige Tage dauern.


Blog

User Rating: / 16
PoorBest 

Click

Blog

User Rating: / 14
PoorBest 

 

Meinen ersten SPIEGEL las ich, so meine Erinnerung, mit 14 oder 15. Das war so in den Jahren 1964 oder 65. Mein Vater war nicht so begeistert, ich höre ihn noch heute: „Das Nihilistenblatt gibt Dir eine falsche Weltsicht!“ Er verbot es mir nicht zu lesen, schließlich erhielten wir Kinder eine pluralistische Erziehung, aber er gab seine lenkenden Kommentare. Doch auch der STERN kam nicht viel besser weg: „Das ist ein Landserblatt, journalistisch unterste Schublade, eine Mischung aus Sex und Revolverpistolen!“ Und weiter: „Glaub bloß nicht was in solchen Magazinen steht!“

Nein, das habe ich nicht getan, es waren die ersten Formen einer Art Medienschulung und noch heute bin ich meinen Eltern dafür dankbar. Und nur so eine sensationsgeile Tittenheftung konnte ja dann auch auf die Hitlertagebücher reinfallen. Für den LÜGEL wiederum sind Hitler und die Nazis das große Los. Keine Ausgabe ohne den GRÖFATZ. Die anderen Blätter wie beispielsweise ZEIT oder SÜDDEUTSCHE waren und sind auch nicht viel besser, haben aber, weil saugfähiger, den Vorteil damit feuchte Schuhe ausstopfen zu können.

Ich habe Medienkritik dann bei meinen Kindern perfektioniert. Unsere Kinder wurden schon vom ersten Schuljahr medienkritisch erzogen und wir veranstalteten spielerisch richtige Übungen, wo das Gelesene (oder im TV gehörte) mit der erlebten Wirklichkeit abgeglichen wurde. Die Lügen des Fernsehens wurden so unerträglich, wir haben uns ja oft die Mühe gemacht das dort Gehörte und Gesehene zu überprüfen, dass wir die Kiste vor 12 Jahren endgültig entsorgt haben.

Fernsehen ist die Erfahrung der 2. Hand. Man sieht also das, was andere gesehen haben. Eine selektive Sicht, eine Sicht die nicht frei ist von propagandistischer und/oder ideologischer Beeinflussung. Als semiprofessioneller Fotograf weiß ich wie man elegant Ausschnitte herstellen kann die einen Blick auf das Ganze verschleiern. Pallywood ist ein gutes Beispiel dafür.

Aber auch der Schriftjournalismus transportiert die Nachricht oder die Interpretation der Nachricht durch die Brille des Berichterstatters. Der alte Grundsatz Nachricht von Meinung zu trennen wird kaum mehr eingehalten. Der jeweilige Journalist arbeitet zudem entsprechend der ideologischen Ausrichtung seines Blattes, wirklich neutrale oder gar unkonventionelle Berichte sind also nicht zu erwarten. Der Druck der Anzeigenkunden, sich in keine Richtung zu sehr von der Linie des Blattes zu entfernen, tut ein Übriges. Eine wirklich freie Presse sieht anders aus.

Tatsächlich macht sich die Presse bei vielen Themen zum Erfüllungsgehilfen der Politik. Die Tatsache, dass es einzelne Nischenzeitungen und Magazine gibt die anders schreiben und eine distanziertere Sicht an ihre Leser vermitteln wollen, kann nicht über die Generallinie der versuchten Massenbeeinflussung hinwegtäuschen. Der Journalist, insbesondere der Druckmedien, ist ein schlecht bezahlter Abhängiger, der sich mit unkonventionellen Betrachtungsweisen der Möglichkeit ein Anschlussinterview zu bekommen oder eine erneute Akkreditierung, selbst berauben würde. Er wird also im Strom der veröffentlichten Meinung mitschwimmen.

Eine gute, medienkritische Erziehung sieht also so aus, dass man die SELBST gewonnenen Eindrücke vor Ort mit dem Gelesenen oder Gehörten abgleicht. Und schon entlarven sich die meisten „Breaking News“, Berichte und Einschätzungen als Lüge. Als Propaganda, als Lenkungsversuch. Junge Menschen sind besonders beeinflussbar weil ihnen die Erfahrung fehlt, alles was sie aufnehmen in Frage stellen zu können.


„Wenn man keine Zeitung liest, ist man uninformiert. Wenn man Zeitung liest, ist man desinformiert.“ Mark Twain

WIR haben das gemacht und unseren Kinder auf einer 1632 Tage langen Weltreise durch 50 Länder mit der Wirklichkeit konfrontiert. Sehr schnell haben sie gelernt die unglaublichen Fehlleistungen der veröffentlichten Meinung zu erkennen. Insbesondere trifft das auf Russland zu. Hier sind sie, unabhängig von der Reise, viele Male gewesen und können die Diskrepanzen besonders gut einschätzen.

„Bild“ mit seinen fünf Millionen Lesern täglich mit nackten Frauen, Morden, Totschlägen, Kindestötungen, blutigen Autounfällen und seinen Skandalen über Politiker versucht die Meinung der Deutschen seit Gründung des Blattes zu bilden.“

Ein Zitat der „Stimme Russlands“ die vielen natürlich unglaubwürdiger erscheint als die BILD-Zeitung. Aber ist das tatsächlich so?

Doch BILD ist so unterirdisch primitiv, dass ich mich damit nicht weiter auseinandersetzen will. Deshalb, und weil doch gelegentlich wegen der Updates angeklickt, noch mal zum LÜGEL. Hier schreibt als Russlandkorrespondent ein Mann namens Benjamin Bidder. Also entweder rekrutieren die beim LÜGEL nun alle aus der Klapse oder sie müssen sparen.

Da ich ja in Nordamerika lebe kann ich mich schon krank ärgern über die bescheuerten und unwirklichen Amerikaberichte von Marc Pitzke. Völlig daneben, selbst meine Kinder lachen sich tot. Das der Mann ein Studium der Politologie, Soziologie, Amerikanistik und Kommunikationswissenschaften absolviert hat ist nicht zu fassen.


Doch zurück zu Benjamin Bidder in Moskau, weil das aktuell ist. Herr Bidder, Jahrgang 1981, hat also ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Bonn, Mannheim und St. Petersburg absolviert. Das können ja alles keine schlechten Ausbildungen sein. Woher also kommt die Diskrepanz in UNSERER Wahrnehmung und dem was Pitzke in New York oder Bidder in Moskau veröffentlichen. Wie kann es sein, das wir, die wir 49 Staaten der USA ausführlichst erkundet haben und seit 21 Jahren regelmäßig in Russland sind, so komplett andere Wahrnehmungen haben? Ehrlich gesagt ist das einer der seltenen Fälle, wo ich ratlos bin, komplett ratlos.

Erste Vermutung: Es liegt an den Journalistenschulen, die den Absolventen eine „Schreibe“ beibringen, die bestimmte Vorgabekriterien erfüllen muss. Ich meine jetzt nicht formal, sondern perspektivisch. Und da fast alle Schreiber diese Schulen besuchen sind auch die Veröffentlichungen in Deutschland so austauschbar und gleich und fernab der Wirklichkeit.

Zweite Vermutung: Der Druck der Chefredaktionen ist so stark, dass die Korrespondenten so schreiben müssen. Ob und wie diese Entscheider beeinflusst werden, wie da finanziell nachgeholfen wird kann ich nicht beurteilen. Aber es erschiene mir plausibel, das zumindest Vergütungen oder Boni die Aussagen lenken. Und dann: Mit jemandem mit dem man als Journalist zu Abend ißt und den man sich als künftigen Gesprächspartner warm halten will, wird man nicht im nächsten Artikel in die Pfanne hauen.

Dritte Vermutung: Das Alter der Korrespondenten. Pitzke ist Jahrgang 1963 und Bidder Jahrgang 1981. Ich bin Jahrgang 1949. Klar, das man unterschiedliche Erfahrungen und Wahrnehmungen hat. Ich könnte dieser Annahme eine hohe Wahrscheinlichkeit attestieren, wenn da nicht meine Frau wäre. Die ist nämlich Jahrgang 1971 und fasst sich, insbesondere was die Berichterstattung zu Russland angeht ständig an den Kopf angesichts des verfassten Schwachsinns. Und dann mein Sohn. Der ist Jahrgang 1995 und kann das Geschriebene nun gar nicht nachvollziehen und mit seiner erlebten Wirklichkeit abgleichen.

Tatsache ist, dass unsere Wut auf die Berichterstattung der Bidders (es sind ja etliche ähnliche Schreiber, wobei Bidder, ach und Julia Smirnova, Jahrgang unbekannt, aber vermutlich so ähnlich wie Bidder - von der WELT, die schlimmsten Hetzer und Lügenbarone sind) täglich zunimmt. Haben wir die letzten 20 Jahre nur geträumt? Wir, die wir Politik zu einer Hauptbeschäftigung gemacht haben, wir, bei denen keine Mahlzeit ohne ausufernde Erörterungen vergeht?

Wir sind sauer. Wenn die Schreibe der Bidders und Smirnovas so in die Gehirne der uninformierten Deutschen, denen persönliche Erfahrung und Vergleiche fehlen, geträufelt wird, dann gibt es keinerlei Grund uns über die Berichterstattung des untergegangenen DDR- Journalismus zu erheben oder die Medien Russlands als staatsgelenkt abzuqualifizieren.

Eine traurige Entwicklung.

 

Alle Bilder aus Vladiwostok, Russia, Fotos: Robin Renitent

Blog

User Rating: / 8
PoorBest 

Endlich habe ich die offizielle Stimme gefunden, die das sagt, was ich seit Wochen hier vor mich hinbrummele. Ausgeglichen und beide Seiten beleuchtend ohne Schwarz-Weiß-Denken. Meine Ablehnung der grenzdebilen Schreibgriffel ist bekannt. Diese Frau gibt mir etwas Glauben an den Beruf des Journalisten zurück.

Eine Persönlichkeit, der intellektuell nur wenige das Wasser reichen können.

Gabriele Krone-Schmalz.....einfach große Klasse.

Blog

User Rating: / 8
PoorBest 

 

verpasst von Besserwissern:


  • Als ich 17 war nannten sie mich Onanisten, weil ich keine Freundin hatte.
  • Als ich 18 war nannten sie mich Voyeuristen, weil ich in eine Peep-Show ging.
  • Als ich 19 war nannten sie mich Kommunisten, weil ich das „Neue Deutschland“ las.
  • Als ich 20 war nannten sie mich Homosexualisten, weil ich mit einem schwulen Freund ins Theater ging.
  • Als ich 21 war nannten sie mich Narzisten, weil ich mich mit mir selbst beschäftigte.
  • Als ich 22 war nannten sie mich Opportunisten, weil ich mich mit meinem Chef gut verstand.
  • Als ich 23 war nannten sie mich Fatalisten, weil ich es aufgab den Weiber nachzulaufen.
  • Als ich 24 war nannten sie mich einen Sexisten, weil ich eine 18jährige heiratete mit der ich seit 3 Jahren zusammenlebte.
  • Als ich 25 war nannten sie mich Fetischisten, weil ich nie ohne Kamera war.
  • Als ich 27 war nannten sie mich Karrieristen, weil ich Unternehmer wurde.
  • Als ich 30 war nannten sie mich Atheisten, weil ich aus der Kirche austrat.
  • Als ich 32 war nannten sie mich Kapitalisten, weil ich Angestellte hatte.
  • Als ich 35 war nannten sie mich Imperialisten, weil ich der Initiative „Freundschaft Amerika“ beitrat.
  • Als ich 40 war nannten sie mich Exhibitionisten, weil ich am Berliner Bullenwinkel nackt badete.
  • Als ich 43 war nannten sie mich Bolschewisten, weil ich eine Russin heiratete.
  • Als ich 46 war nannten sie mich Defätisten, weil ich mein Unternehmen aufgab und mich zurückzog.
  • Als ich 47 war nannten sie mich Nationalsozialisten, weil ich mir „Mein Kampf aus dem Internet lud.
  • Als ich 48 war nannten sie mich Anarchisten, weil ich öffentlich für Steuerhinterziehung warb.
  • Als ich 49 war nannten sie mich Konsumisten, weil ich alles hatte und mein Eigentum im Ausland in Sicherheit brachte.
  • Als ich 50 war nannten sie mich Zionisten, weil ich Israel unterstütze.
  • Als ich 52 war nannten sie mich Pessimisten, weil ich Deutschlands Marsch in den Untergang prognostizierte.
  • Als ich 55 war nannten sie mich Kolumnisten, weil ich angefangen hatte Kolumnen für meinen Blog zu schreiben.
  • Als ich 59 war nannten sie mich Illusionisten, weil ich mit meiner Familie zu einer 4 ½ jährigen Weltreise aufbrach.
  • Als ich 60 war nannten sie mich Antiamerikanisten, weil ich die Bombardement-Tötung von 30 000 Menschen in Libyen für völlig daneben hielt.
  • Als ich 63 war nannten sie mich Utilitaristen, weil ich nur noch an das Glück meiner Familie dachte.
  • Als ich 65 wurde, da nannten sie mich einige einen xenophoben, rechtsnationalen Spießer, weil ich mir das Buch „DEUTSCHLAND VON SINNEN“ kaufte.

Dabei war ich immer nur ich!

WELL, es sieht so aus, als hätte ich alles richtig gemacht!

Bild: Narziss, Ölgemälde von Caravaggio, 1594 -1596, Galleria Nazionale d'Arte Antica, Rom

Blog

User Rating: / 19
PoorBest 

 

„In der Informationssicherheit bezeichnet Authentizität die Eigenschaften der Echtheit, Überprüfbarkeit und Vertrauenswürdigkeit.“

Sie können sich entscheiden. Entweder Sie halten mich für glaubwürdig, dann können Sie, wenn Sie möchten, weiterlesen. Oder aber, Sie glauben dass ich so lüge wie die Medien. Dann ist es besser Sie verabschieden sich jetzt. Danke.

Ich möchte über die Freiheiten in Russland schreiben. Gerade und auch deshalb, weil das Russland-Basching gewisser Facebook-und realer Freunde geradezu fanatische Ausmaße annimmt. Auch in den Kommentarbereichen tummeln sich enorm viele Russlandexperten von denen die Wenigsten je in Russland waren, die aber ihre „Kenntnis“ als Ejaculatio praecox in die Spalten träufeln.

In den meisten Fällen sind es Vermutungen oder „es-könnte-so-sein-Annahmen“ die, bei genauerem Hinsehen, das Konzentrat eines im Hirn verankerten Bildes sind, welches durch die „Erfahrungen der 2. Hand“, also des Fernsehens aufgenommen wurden. Nichts da mit eigenen Erlebnissen.

In 21 Jahren Russland habe ich nur Freiheiten erlebt. Wenn ich von Freiheiten schreibe, dann meine ich nicht die Konsum-Wahl-Freiheit zu haben an einer Kreuzung zwischen 5 Motels wählen zu können wie hier in Amerika. Dazu ist Russland in seiner Infrastruktur zu anders organisiert. Ich meine die intellektuelle Freiheit, die Wohlfühlfreiheit, die Freiheit mit unterschiedlichen Ansichten und auch extremen Positionen angenommen und akzeptiert zu werden.

Bleiben wir bei den „extremen“, vom Mainstream abweichenden Positionen. Im Westen erfährt jemand, der sich politisch unkorrekt äußert, sofort eine Ausgrenzung, er wird geschnitten, madig gemacht, diskreditiert bis zur beruflichen Vernichtung. Aktuell erleben wir das an den prominenten Beispielen Sarrazin oder Pirincci, also Menschen, die nicht in die Backform des üblichen politischen Konsenses gequetscht werden können.

Das wir von ihnen dennoch erfahren liegt an ihrer Prominenz. Wären sie Gartennachbarn oder Wohnungsgegenüber in Städten wir Castrop-Rauxel oder Kreuzberg-Friedrichshain hätten sie nichts zu lachen. Man würde sie schneiden und im nächsten Eckcafé nicht bedienen. Der Druck sich politisch korrekt zu verhalten ist im Westen gigantisch, die Ausgrenzungsriten sind eingespielt. Die Medien machen sich zur Daumenschraube.


Eine Eva Hermann konnte den Zuschauern nicht mehr ZUGEMUTET werden, weil sie eine andere Bewertung der Mutterschaft vornahm als das dem GEZ-Medium gefiel. Der Irrtum Akif Pirincci eingeladen zu haben wird sich auch nicht wiederholen. Die „journalistische Verantwortung“ der Zensoren, ähm...ich meine der Volksindoktrinatoren wird das zu verhindern wissen.

Doch auch privat würde ich mich auf jeder Party lächerlich machen und die Fressköppe am kalten Buffet würden Abstand wahren, wenn ich mich beispielsweise als Sarrazin-Fan outen oder aus Pirincci’s Buch zitieren würde oder aber, noch schlimmer, meine Frau zugeben würde in der Mutterschaft, trotz guter beruflicher Ausbildung, eine Erfüllung zu sehen. Vielleicht würde man uns noch einige Käsewürfel übrig lassen, aber eine Wiederholungseinladung oder Folgeeinladung eines anderen Gastes könnten wir uns abschminken.

Nun  mal den Sprung nach Russland. Da feiern Demokraten, olle Kommunisten, neue Sozis, versprengte Faschisten, Onanisten, Patrioten, Systemhasser und Widerständler alle zusammen. Schaschliki und Vodka verbindet. Es ist wichtiger das Feuerholz für das Lagerfeuer zu sammeln, den Vodka zu kühlen und die Kinder zu beschäftigen, als sich an der Ausgrenzung eines Gastes zu echauffieren.

Man respektiert einander und denkt sich, dass das politisch anders denkende Gegenüber schon einen Grund für seinen Positionen haben wird. In intellektuellen Kreisen ist das besonders ausgeprägt: Die Fähigkeit zuhören zu können. Ja, man kann sich ereifern, sich anbrüllen, sich den Vodka ins Gesicht kippen, aber man würde doch niemals jemanden ausgrenzen.

Der Vater der Freundin meiner Frau war ein strammer Kommunist. Als junger Mensch war er der Faszination erlegen, hat sich in der SU engagiert und natürlich kann er jetzt, im Alter, nicht plötzlich sein ganzes Leben über Bord kippen.....vielleicht noch um irgendwelchen „Westlern“ zu gefallen. Ich wiederum hasse den Kommunismus wie die Pest, habe ihn meine ganzes Leben bekämpft und halte ihn dem Faschismus für gleichwertig. Ja, also wo ist das Problem?


Wenn ich in Russland bin und z.B. mit dem Vater der Freundin meiner Frau, also Väterchen Faiil‘, (ursprünglich ein tatarischer Muslim) zusammenkomme, dann ist das herzlich bis zur Umarmung und anregend im Gespräch bis tief in die Nacht und ja, ---- es geht um Politik. Er kennt meine Position, aber er strahlt und freut sich wenn ich komme. Später saufen wir. Denn Vodka verbindet.

Und noch später weinen wir. Ich über meinen Großvater, der von einem Russen 3 Tage vor Kriegsende erschossen wurde und den anderen Großvater, den die Russen in ein Silberbergwerk gesteckt haben, und danach über seine Verwandten und die seiner Frau, die von der deutschen Wehrmacht auf so rücksichtvolle“ Weise ins Jenseits befördert wurden. Aber ausgrenzen, mich schief ansehen, lächerlich machen, -  das würde er mich nie.

Und so sind auf unseren Partys dort immer Menschen aller politischen Schattierungen. Von ganz extrem links bis ganz extrem rechts --- nach westlichem Verständnis. Machen Sie das in Deutschland nach und Sie werden sehr schnell sehen, wo das Ende der Akzeptanz, also der Fahnenstange ist. Ihren Gesinnungscheck werden Sie nicht an der Haustür über sich ergehen lassen müssen. Die SELEKTION fand schon vorher statt. Beim Erstellen der Gästeliste.

Nun kann es natürlich vorkommen, dass auf der Party auch 2 Schwule sind. Aber niemand käme jetzt auf die Idee sich seiner Toleranz zu brüsten, dass er sie eingeladen hat. Sie sind einfach da, plaudern, futtern und sind angenehme Gäste. Allerdings verzichten sie netterweise auch auf unnötige Demonstrationen ihrer sexuellen Präferenz. Denn sie sind Gäste unter etlichen anderen Gästen und haben kein Recht auf eine Sonderrolle.

Knutschen werden sie, weil sie höflich sind, wieder zu Hause. Am Buffet ist das auch wirklich unpassend. Besonders dann, wenn da etliche Kinder rumhopsen und sich auch die Leckerbissen sichern wollen. Insofern besteht eine Einigkeit die auch von den meisten Schwulen mitgetragen wird: Zurückhaltung ist eine Tugend. Das laute Getöse findet auf der Straße statt, vornehmlich dann, wenn  westliche Kameras vor Ort sind und westliche Laberweiber „live“ berichten.

Wenn ich mir die Freiheit nehme mich im Park auf einen Rasen zu rollen und dort ein Nickerchen zu halten oder einen Rausch auszuschlafen wird das niemanden stören. Man ist diesen Anblick gewohnt. Jedenfalls muss ich nicht fürchten, dass mir der Schädel eingetreten wird. Diese Freiheit habe ich in Berlin, Hamburg oder Köln auch. Nur ist der Schlaf nicht so entspannt. Die Gefahr in einem Krankenhaus aufzuwachen ist erheblich höher.

Nun kann ich in Russland auch, sofern ich Autor bin, gesellschaftskritische Bücher schreiben. Wenn ich Glück habe und einen Verleger finde werden sie auch gedruckt. Das ist in Russland nicht anders als im Westen. Ich kann da jeden Blödsinn schreiben, der Verleger kann auch jeden Blödsinn drucken, doch nehmen wir ein Beispiel: Die Tatsache, dass ein feministisches Buch mit dem Titel „Lesben im Kreml“ nicht stapelweise am Eingang liegt, ja vielleicht überhaupt nicht zu finden ist, liegt nicht an der Zensur von Putin, sondern dem mangelnden Interesse der Käufer.

Die Freiheit Dekadenz in voller Breite auszuleben ist zwar in elitären Zirkeln möglich, aber noch nicht bei der Masse angekommen. Was sich nicht verkauft, wird auch nicht verlegt. Dagegen kann man Harry Potter palettenweise bekommen.


Natürlich sind die Russen völlig zurück. Unsere Freundin, Ärztin der Anästhesie, widmet sich dem Kreuzstich und der Stickerei wenn sie nach Hause kommt. Man stelle sich das vor. Völlig verblödet nicht wahr? Ihre westliche Kollegin würde nach einem Tofuspieß und einem Glas Gurkensaft sofort wieder los und in der Gruppe „Gleichheit unter Rasenwurzeln“ für den nächsten Lesbenfriedhof kämpfen oder Plüschmuschis für die Sexualerziehungstunden von Herrn Kretschmann in Genderkoffer sortieren.

Das es verschieden gelebte Formen von Freiheit gibt ist bei unseren „Russlandexperten“ noch nicht angekommen. Denn  Freiheit orientiert sich an Bedürfnissen. Und Bedürfnisse sind unterschiedlich.

Mein Freiheitsbedürfnis zum Beispiel beinhaltet nicht das Hobby auf Dächern von Zügen zu surfen und auf Puffern zu sitzen oder auf 150 m hohe Radiomasten zu klettern, ungesichert und völlig FREI in der Möglichkeit in den Tod zu fallen. Aber einige junge Leute in Russland mögen das. Und es ist möglich, wenn auch nicht gerne gesehen, diese Freiheiten auszuleben. Versuchen Sie das mal beim der Bundesbahn oder bei den Sendemasten des WDR.

Ich höre jetzt den Einwand: „Ja, aber im Fernsehen kann man nicht alles sagen, da wird zensiert!“ Waren sie jemals in Nordamerika? Kanada oder den USA? Da herrscht die absolute „Four-Letter-Word-Paranoia“. Jede Sendung, auch Live-Sendung, wird zeitversetzt ausgestrahlt um ein „Beep“ über die „schlimmen“ Worte legen zu können. Es ist eine permanente Zensur der Ausdrucksfreiheit.

"Mit dem Arschloch sieht man besser" (Zitat Pirincci) kann man in Amerika  nicht sagen und auch das ZDF hat ja seine „Verantwortung für die Sprachkultur seiner Zuschauer“ erkannt. Warum aber diese Verantwortung auch so ein unverfängliches Wort wie „Kindersexpartei“ umfasst ist nicht zu verstehen und fällt in den Bereich „Beschneidung des FREIEN Wortes.“

Von der Nippelphobie der Nordamerikaner wollen wir gar nicht sprechen, ein direkter Eingriff in die Kunst- und Ausdrucksfreiheit. Ganz so albern wie die Amerikaner sind die Russen da nicht. Sie haben einen anderen Weg gefunden gar nicht erst alles verpixeln zu müssen. Sie zeigen die nackte Frau lieber von hinten. Diese Freiheitseinschränkung finde auch ich zum Kotzen, wo ich doch so gerne Nippel sehe. Ich überlege nun wie ich diese Nippelbeschränkungen überleben werde. Es gibt nur einen Weg: Nordamerika aufgeben und zurück nach Deutschland. Hier herrscht NOCH totale Nippelfreiheit.


Kommen wir zur Bewegungs- und Reisefreiheit. Niemand hindert meine Freunde daran ins Auto zu springen und von Moskau nach Wladiwostok zu fahren. Niemand. Das sie es nicht machen hat folgende Gründe. Die Straßen sind schlechter, es ist eine Geldfrage und man hat nicht so viel Urlaub.

Wir sind, als Familie 200 000 km durch die USA gefahren und haben 49 Staaten ausführlich besucht. Doch welcher Amerikaner macht das? Die Leute müssen arbeiten und haben auch nicht so viel Urlaub? Klar, die Straßen sind besser, es gibt unzählige Hotels und Fressbuden. Das ist in Russland alles unkomfortabel und schwieriger.

Aber es ist keine „staatliche“ Freiheitseinschränkung. Und die Reisefreiheit für Russen? Die wird von den westlichen Staaten beschnitten. Auf unserer Weltreise haben wir überall Russen getroffen. In jedem der von uns besuchten 50 Länder. Sie brauchen eben ein Visum. Übrigens ist meine Frau in Südamerika mit ihrem russischen Pass gereist – also gebührenmäßig umsonst. Mit dem kanadischen Pass hätte sie an jeder Grenze bis zu $ 200 .- zahlen müssen.

Kurzum: Die Freiheitseinschränkungen des Westens sind denen der Russen gleichwertig. Oder anders: Auch die Russen erfreuen sich heute großer Freiheiten. Eine EU, die ihren Bürgern per Gesetz Einschränkungen der Ausdrucks- und Redefreiheit bei den Themen Rassismus, Zuwanderung, EU-Kritik und aufdrückt ist in vielen Punkten nicht gerade ein repräsentatives Beispiel für Freiheit.

Und auch auf Gängelungen bei Klospülungen, Staubsaugerwattzahlen, Kaffeemaschinen und Glühbirnen treffe ich dort noch nicht.

Mit anderen Worten: Die Klugscheißer die Russland jedwede Freiheiten absprechen sollen mit einem Thor Steinar-Hoodie in den Mecklenburger Landtag gehen, mit einem Pirincci-SINNEN-Buch die nächste Grünen-Kreisstelle aufsuchen, sich mit 464 Seiten „Deutschland schafft sich ab“ in ein Bistro in Kreuzberg setzen oder bei der nächsten Anti-Gender-Demo in Baden-Würtemberg mitmarschieren.

Oder einfach mal die Fresse halten.

Und nun warte ich wieder darauf, dass jemand sagt: Na, dann zieh doch nach Russland!“

 

Fotos: Alle Bilder aus Murom, Russland, Fotograf: Robin Renitent


Blog

User Rating: / 10
PoorBest 

 

„Adlon, Kempinski und Interconti sind zumutbar. Berliner Senat mietet 500 Zimmer an!“

Die Berliner Integrationssenatorin Dilek Kolat kündigt im Interview nach schwierigen Verhandlungen mit den Flüchtlingen den Umzug in Berliner Luxushotels an. Eine Neuauflage des Camps will sie nicht dulden. Die Lebensumstände dort seien nicht haltbar gewesen. Kolat: „Wir halten das Adlon für zumutbar und die Flüchtlinge sind vorerst einverstanden.“

Rund 60 Stunden hat Dilek Kolat mit den Flüchtlingen in den vergangenen Monaten verhandelt. Dann räumten sie den Oranienplatz freiwillig. Der Kompromiss, an den kaum einer glaubte, gilt als großer Erfolg der Integrationssenatorin. Berlin müsse seinen Umgang mit Menschen anderer Herkunft ändern, sagt die SPD-Politikerin.

Frau Kolat, der Oranienplatz ist geräumt, aber das Problem, wie Berlin mit seinen Flüchtlingen umgeht, bleibt. Sind Sie der Meinung, dass Ihr Job jetzt erledigt ist?

"Nein. Flucht und Flüchtlinge, das ist ein globales und europäisches Thema – und eines, das Deutschland als Ganzes betrifft. Berlin als Hauptstadt wird Vorreiter sein in der angemessenen Unterbringung der Flüchtlinge. Der Berliner Senat wird deshalb sofort vorerst 500 Zimmer in den Hotels Adlon, Kempinski und Interconti anmieten. Das wird die Sitaution entschärfen und ein positives Signal nach Lampedusa senden. Berlin zeigt: Flüchtlinge aus ganz Afrika sind in Berlin willkommen. Zu einer weltoffenen Metropole wie Berlin gehören Flüchtlinge – und auch ihre politischen Forderungen."

Blog

User Rating: / 11
PoorBest 

Der Hass der linksversifften Schreibgriffel auf alle Vertreter einer bürgerlich organisierten Gesellschaft muss ungeheuerlich sein. Da nun jeder zweite MSM-Quatschkopp nicht nur Akif Pirincci’s sinnvolle Abrechnung mit der Gesellschaftsumwandlung in Deutschland runterschreibt, nein komplett verreißt, in einer Mischung aus Neid und Rache, sondern auch gleich den Verlag und die beteiligten leitenden Mitarbeiter auseinandernimmt, habe ich mir die Mühe gemacht und mir mal das Verlagsprogramm und die Firmen des Verlegers anzuschauen. Das ist nicht ganz einfach, denn die ganze Gruppe ist unübersichtlich – ist wohl so Usus im heutigen Geschäftsleben.

Also dieser Thomas Hoof, den Pirincci nie getroffen hat, dem aber der Laden offensichtlich gehört ist ein Grüner. Geschäftsführer der nordrhein-westfälischen Grünen war er und hat, wenn man sich das Sortiment des inzwischen an OTTO verkauften Kaufhauses Manufactum anschaut, grüne Nachhaltigkeitsideen direkt in eine kapitalistische Produktions- und Vertriebsweise umgesetzt.

Mit anderen Worten: Manufactumprodukte halten länger und man kann sie reparieren. Eigentlich ja klasse, erfolgreich angewandte und umgesetzte urgrüne Träume – die Schmiergriffel sollten ihm dankbar sein. Sind sie aber nicht, wahrscheinlich stört sie, dass der Mann damit Millionär geworden ist und nun auf grüne Landwirtschaft macht, aber sie auch dabei nicht um Rat fragt.

Außerdem sind die Produktbeschreibungen der Nachhaltigkeitsprodukte offensichtlich von einer gewissen sprachlichen und literarischen Qualität.

Also ein direkter Angriff auf das Gestammel des akademischen Proletariats in den taz, ZEIT, WELT und LÜGEL-Redaktionen. Während man die geistigen Pollutionen der charakterlosen Niggemeiers, Mangolds, Hollstein, Misiks und Wallachs bereits nach einigen Wochen nur noch im Google-Cache findet, überleben die Manufactum-Kataloge schon mal in einer Unibibliothek.

„Die Qualität der Produkte versucht der Warenkatalog von Manufactum auf eine sprachlich anspruchsvolle und kenntnisreiche Weise zu bewerben, teilweise auch mit verhaltenem Humor und Lakonie. Ältere Ausgaben und die mittlerweile gesondert herausgegebenen Hausnachrichten haben Sammlerwert erlangt, so dass auch mehrere Universitätsbibliotheken Bestände der Jahreskataloge aufweisen.“ (Zitat)

Den grünlinken Schreibpinseln imponieren Ideen nur wenn sie an der Wirklichkeit zerschellen. Erfolg eines Grünen – und dann noch mit ihrem Lieblingsterminus „Nachhaltigkeit“ - nämlich führt ihre Kapitalismuskritik ad absurdum. Thomas Hoof also. Nun hat er auch noch einen Verlag. Der heißt Manuscriptum und ist, so die Phalanx der grenzdebilen Gazettenpinsel, ein Verlag der NEUEN RECHTEN.

Da das alles überall nachgebetet wird schaue ich mir das Verlagsprogramm an. Da ist ein Buch von Frank Böckelmann der fragt „Was sind unsere Werte noch wert?“ und zu dem Schluss kommt, „das es eine politische Linke nicht mehr gibt“. Nach dem Klappentext ist die Analyse aber so intellektuell, das kaum nennenswerte Verkaufszahlen erreicht werden und ich vermute, dass der Verleger sein Weltbild zum Hobby macht. Eine durchaus zulässige Verfahrensweise, wird so ja von auch von jedem Linken und Grünen praktiziert.

Dann Michael Klonovsky mit einem Buch über Wein, Kunst, High-heels und andere Freuden, also ein Buch über Genuss. Grüne Schreiberlinge mit getrockneten Kuhfladen im Gehirn verstehen nichts von Genuss, sie sind ja mit Verboten beschäftigt. Linke wiederum genießen schon, jedenfalls wenn es der Steuerzahler bezahlt und ein anständiger Hummer auf dem Teller liegt. Guten Abend Frau Wagenknecht.

Dann kommt ein Buch über ADHS, also diese erfundene Krankheit, wo lebhafte Gören mit Ritalin ruhiggestellt werden. „Wie lebhafte Kinder für krank erklärt werden...“ Yep. Natürlich möchten die bornierten Gesellschaftsumbauer und ihre schreibenden Schranzen die ganze Bevölkerung mit Ritalin ruhigstellen. Nur keine abweichenden Gedanken. Weshalb ihnen auch dieses Buch schon Nazi ist.

Doch jetzt wird‘s ernst: Da verlegt doch dieser alt-grüne Naziverleger Thomas Hoof so Urnazi’s wie Arthur Schopenhauer, Gustav Freytag und Theodor Storm. Und Mark Twain. Und Henry Louis Mencken. Man stelle sich das vor Theodor Storm. Dieses bürgerlich-rechte Miststück mit seinem Pole Poppenspäler. Und seinem Schimmelreiter. Und Henry Louis Mencken den Verteidiger der Freiheit und der Bürgerrechte. Geht gar nicht. Außerdem war der Mann Amerikaner.

Dann gibt es noch Garten, Koch und Kinderbücher. Was an denen nun „RECHTS“ sein soll und warum Denksympathisanten der „Neuen Rechten“ nicht im Garten buddeln und in der Küche kochen sollen erschließt sich mir überhaupt nicht.

Naja. Und dann haben die in dem Verlag eine „Edition Sonderwege“. Geht schon mal gar nicht. Es gibt nur den grün-roten Einheitspfad.


Völlig vom Wege abgekommen sind da z. B. Hans-Herman Hoppe mit meinem Lieblingsbuch „Demokratie. Der Gott, der keiner ist“. Ja, die Demokratie als Minidiktatur entlarven gefällt nicht, Libertäre sind den Linksversifften ohnehin verhasst.

Weiter tummeln sich da Exlinke wie Gerhard Amendt, der Soziologe, der einen eleganten Dreh zum Antifeminismus gemacht hat und dann Jürgen Elsässer, auch so ein Abtrünniger tiefroter Ideen, der früher stramm links war und nun mit seinem Magazin Compact die ehemaligen Glaubensgenossen unter der Fußsohle kitzelt. Ich bin ja auch immer Wendehälsen gegenüber misstrauisch, aber deswegen gleich Nazi? Irgendwo müssen die ja auch ihre Ideen lesen dürfen.

Wen haben wir da noch? Zum Beispiel einen Herrn Becker, der „Noch an Gott glaubt“. Geht gar nicht. Herrn Lichtschlag mit seiner Treffpunktgazette „Eigentümlich frei“ für Libertäre und die, die es werden wollen. Auch er hatte es versäumt das links-grüne Zensurbüro anzurufen und um Veröffentlichungsgenehmigung nachzusuchen.

Wilhelm Röpke und Oswald Spengler werden hier verlegt. Ein Marktwirtschaftler und einer der titelmäßig den „Untergang des Abendlandes“ vorausgesehen hat. Und das schon vor 1936. Dass Spengler sich von Hitler distanziert hat und eine eher kritische Sicht auf den Parlamentarismus hatte unterschlagen die taz-Kotzbrocken und Konsorten, nur ihre Sympathisanten, brutale „Autonome“, leben diese kritische Sicht gewalttätig auf der Straße in SA-gerechter Manier voll aus.

Der Herr Adam ist auch dort verlegt. Der ist Parteisprecher der Partei Alternative für Deutschland und macht nichts anderes als die Joschka Fischers und Jürgen Trittins auch gemacht haben: Neue Wege suchen.

Am liebsten würden die Rezensenten von Akif Pirincci’s Buch „Deutschland von Sinnen“ ihn samt seinem Verleger und allen dort verlegten Autoren vor einen rot-grünen Volksgerichtshof zerren. Ob die nach einem in den Gazetten bundesweit aufbrandenden Anklagegezeter dann öffentlich widerrufen oder zur Massenerschießung abgeführt werden ist noch nicht abzusehen.

Kurzum: Entweder schreiben diese halbgebildeten Griffelhalter und Keybordmasturbanten denen alles, was nicht LINKS ist nicht konservativ sondern gleich Nazi ist, alle von einander ab und sind zu faul zum recherchieren oder aber sie sind böswillig, hinterhältig und charakterlos.

Ich tippe auf das Letztere.

Blog

User Rating: / 10
PoorBest 

 

Wir sind einmalig wir Deutschen. Wirklich einmalig. Einmalig gründlich.

Seit Siegfried um Krimhild warb haben wir die schönsten Liebesgeschichten. Walther von der Vogelweide war der hinreißendste Minnesänger und Lyriker. Ein, den Liebesdingen auf den Grund gehender Dichter, gründlich eben. In Hagen von Tronje finden wir den schlimmsten Meuchelmörder der Frühzeit, in Arminius den genialen Feldherren der uns vor italienischer, (pardon) römischer Ausplünderung bewahrte. Richtig gründlich.  Hallo Herr Schäuble, sie verteilen richtig gründlich das Geld an die Römer (Pardon Italiener).

Den Faust macht uns so schnell keiner nach, gut das Goethe ein lupenreiner Deutscher war und auf Denkmälern gründlich und dauerhaft durch die Bäume schillert. Schiller immerhin ästhetisierte das Bürgertum in wohltuender Weise und versuchte es sogar an den Gedanken von Freiheit zu gewöhnen. Ganz gründlich: „Geben Sie Gedankenfreiheit, Sire!“

Auf Dauer gesehen ein nutzloses Unterfangen. Da sind heute die Grünen Verbotsdramatiker vor. Die würden Schiller am liebsten mit der Fahne und Hoffmann von Fallersleben im nächsten Klo entsorgen. Und zwar gründlich.

Der Rattenfänger von Hameln zeigte späteren Generationen wie man Ungeziefer gründlich vernichtet. Einige Deutsche haben das völlig missverstanden und Menschen zu Ratten abqualifiziert und die Großvernichtung in einer Weise geübt...so gründlich....die nicht zu verzeihen ist.

Auf die Wagschale geworfen wiegen die positiven medizinischen Leistungen der Semmelweis‘ und Sauerbruchs jedenfalls die Mengeles nicht auf. Eine gründliche Belastung auf Generationen - einer Erbschuld gleichend.

Denn wenn wir was machen, dann machen wir’s gründlich. Der deutsche Gründlichkeitswahn. Genannt Perfektionismus. Na, wir versuchen es wenigstens. Klappen tut’s nur manchmal. (Gut lassen wir mal den BER und die Elb-Philharmonie beiseite, das klappt da ja alles hervorragend....Ausnahmen bestätigen die Regel).

Nehmen wir zum Beispiel die Judenvernichtung. Auch da waren wir gründlich. Allerdings nicht gründlich genug, gelle? Hat ja auch nicht so ganz geklappt. Gott sei Dank. Deutsche Perfektion mit Schwächen. Erfreulichen Schwächen. So haben wir heute wenigsten einige jüdische Nachbarn. Und Israel, die einzige Demokratie im Nahen Osten.

Gründlich sind wir aber geblieben: Wir gedenken unwahrscheinlich gründlich und wortreich der versehentlich auf deutschem (und europäischem) Boden entsorgten Juden, und verlangen unwahrscheinlich gründlich und wortreich bloß nicht beim Ju......beim Israeli zu kaufen. Da schaukeln die Grünen, die Linken und die neuen Nazi’s aber gründlich im gleichen Boot.

Um ganz ehrlich zu sein: Das erschüttert gründlich und zutiefst. Jedenfalls mich. Man könnte ja wenigstens den lebenden Juden gründlich helfen. Und zunächst Mal gründlich die per Zwangsbesteuerung finanzierten EU-Zuwendungen an die Hamas einstellen. Nix da, was läuft das läuft.

So wie die Energiewende. Die geht zwar gründlich daneben, aber mit deutscher Gründlichkeit wird sie durchgezogen bis eines Tages die Finger gründlich abfrieren. Die Landschaft wird gründlich verspargelt und für die Stromtrassen wird gründlich DEUTSCHER Wald umgenietet.

Ein gründliches Volk.

Besonders gründlich war man gestern. Da hat man 4825 Kaffeetassen vernichtet. Auf deutschem Boden. Zertrümmert, nicht vergast. Da war diese Marke Hitler drauf. Sie wissen schon dieser Vegetarier, Teppichbeißer und Popelbremsenträger. Als Briefmarke! So blass, das man gründlich hinschauen musste.

Weil die Chinesen sich nicht so gründlich in der Geschichte auskennen ist er, der Herr Hitler, da irgendwie als dekoratives Element zwischen Rosenblüten und Rosensprüchen in die Unterglasur gekommen. Entsetzlich! Jetzt ermittelt der Staatsschutz, aber gründlich. Ob es den Schlapphüten gelingt die Schlitzaugen im fernen China einer gründlichen Bestrafung zuzuführen ist ungewiss.

Während die Staatsschutzheinis also damit beschäftigt sind den verkauften 175 Kaffeetassen nachzujagen, werden deutschlandweit mindesten 175 jüdische Grabsteine umgeschmissen, oder aber gründlich mit Hakenkreuzen dekoriert. Was eine aufwendige Grundreinigung erfordert.

Sowas nennt man gründlich überlegt Prioritäten setzen.

Wir Deutschen sind wirklich einmalig.

 

P.S. Vielleicht sollte ich mir eine Sammeltassenkollektion zulegen. Hitler, Stalin, Pol Pot, Leopold von Belgien, Ho Chi Minh .....natürlich mit geklöppelten Spitzendecken drunter und in einer Vitrine mit Glastüren. Alles ordentlich beschriftet und historisch in der richtigen Reihenfolge.

So viel Gründlichkeit muß sein.

Blog

Page 1 of 8

Start
Prev
1

Renitent's Statement

Message for the Readers

We are back!
 
Our world around trip is over!
Altogether we were underway for 4 years, 5 months and 29 days, or 1624 days.
We traveled an estimated 200 000km.
On this trip we have visited 50 countries.
We have changed the bed, in other words the hostel, hotel or motel around 700 times.
And we took around 500 000 pictures. Half a million.
We will spend the next few months sorting and editing these.

 

 

Rebellog Travel Slideshows click here

Picasa Webalben

Rebellog's

since 71

since71

Rebellog's selected Travel photos

Text in russian language

 

Steuerhinterziehung JA!

Steuerhinterziehung ist der einzige legitime (nicht legale natürlich) Weg die politische Klasse ihrer Handlungsmittel zu berauben, sich gegen Enteignung und  Umverteilung zun wehren und zu verhindern, daß Ihr erarbeitetes oder erspartes Eigentum zweckentfremdet wird um faule Sozialschmarotzer oder z.B. friedensumwillige Palästinenser zu alimentieren.

Ihre Steuern sind Ihr Eigentum, nicht das der Regierung!

Robin Renitent

Fitna

FITNA Click

Fitna ist bei uns gehostet. Für immer!

Polls

Visitors

Sveta's Studio for Art and Design

Rebellog Gold

Luigi Pepperoni

Rebellog Artblog

Ja zu Sarrazin

Der Titel des Buches von Thilo Sarrazin
 entspricht unserer Auffassung.
Wir bekommen keinerlei Werbung bezahlt,
sondern posten das Buch,
weil es für richtig und wichtig halten.

Online Translator

Im Translator, Online translator, spell checker, virtual keyboard, cyrillic decoder

Rebellog's favorites

 

My favorite assholes

We say what we mean and do what we say!

Der Islam ist eine faschistische Ideologie in der Tarnverpackung einer Religion. Der Islam dient nicht der Kontemplation, sondern will Landnahme und Unterdrückung. Der Islam ist freiheitsfeindlich!

Solidarität mit Kurt Westergaard

Für die Kunst- und Ausdrucksfreiheit!

alle Mohammed Karikaturen hier

Rebellog's favorite movies

and other embedded movies

Rebellog's movie of the moment

Geert Wilders

Der Koran ist ein faschistisches Buch. Der Islam ist eine gefährliche Ideologie. Da gilt es, entgegenzuwirken und den Nährboden der Gefahr zu erkennen, sprich die Islamisierung Europas zu stoppen.

Submission

Theo van Gogh in memoriam

Mark Steyn

"Public interest criteria" does not mean criteria that the public decides are in its interest. It means that the elite – via various appointed bodies – decide what the public’s interest is for them."

Rebellog Photo Portfolios

W.I. Lenin

"Das Recht ist der zum Gesetz erhobene Wille der jeweils herrschenden Klasse."

Bertrand Russell

"Die Tatsache, daß eine Meinung weit verbreitet ist, belegt keinesfalls, daß sie nicht völlig absurd wäre."

Robert Spencer

"Wir sind keine Bürger mehr, wir sind Untertanen, bloße Zuschauer am Schicksal, das andere für uns gewählt haben. Wir sind nur dann Bürger, wenn wir echten Einfluss darauf haben, wie unsere Steuergelder ausgegeben werden. Wir sind Untertanen, wenn wir die Steuern einfach nur bezahlen, während andere entscheiden, was mit diesem Geld gemacht wird."

Rebellog's creative sections

Oriana Fallaci

"Europa ist nicht mehr Europa, es ist 'Eurabien', eine Kolonie des Islam, wo die islamische Invasion nicht nur physisch voranschreitet, sondern auch auf geistiger und kultureller Ebene."

Old Archive

Блог дневник

Online seit/since

25. April 2004

Up today ca.

1000 articles

BLOG - Archiv

New Blog Archiv 2008 - 200?

click here

Old Blog Archiv 2005 - 2008

click here

 

 

 

Selected articles

click here

Murray N. Rothbard

The conditions are therefore ripe, now and in the future in the United States, for the triumph of liberty. All that is needed is a growing and vibrant libertarian movement to explain this systemic crisis and to point out the libertarian path out of our government-created morass.

German

H. L. Mencken

The most dangerous man, to any government, is the man who is able to think things out for himself, without regard to the prevailing superstitions and taboos. Almost invariably he comes to the conclusion that the government he lives under is dishonest, insane and intolerable, and so, if he is romantic, he tries to change it. And if he is not romantic personally, he is apt to spread discontent among those who are.

Clint Eastwood

I like the libertarian view, which is to leave everyone alone.

General comment

Hosting cost is currently $480/year.

All articles and links, not written by rebellog, are quotations. The articles and links we present in these pages we found at the time to be interesting. As a matter of principle, we cannot accept any restrictions to links with pages of dubious content. Judgement is left to the responsibility of the visitor.

Any occasional infringement on the copyright of others is unintentional. Please advise me of such cases by e-mail so that the text or photo in question can be immediately removed. Foreign texts are generally marked by stating the author or the source, provided that the author is known. Such texts are to be regarded as quotations. If in rare situations pictures or graphics are displayed, they are marked also and should be seen as a meaningful part of the citation. None of the rebellog pages are commercial. (more under Copyright)

 

Unless otherwise indicated, all texts, photographs, pictures, graphics and layouts have been created by www.rebellogblog.com .

Copying and saving of materials for off-line review is permitted. However, the copyright remains solely with rebellog-Robin Renitent

The commercial use of materials or their use in other media or web-pages is not permitted.

You may contact rebellog-Robin Renitent by e-mail to receive permission to use selected materials from this website. In those cases, the source © www.rebellogblog.com must be acknowledged.

Don't Tread on me

Rebellog Libertarians Main

Robin Renitent

Paleolibertarian, Anarcho-capitalist

Enter Rebellog

Rebellog is consistent:

  • radical-libertarian

  • anarchistic

  • mainstream-resistant

  • unconventional

  • critical

  • straight forward

  • individualistic

  • optimistic

  • acknowledging achievement and progress

  • pro-capitalistic

  • free-market

  • for the teachings of the Austrian School of Economics

  • for the return of the gold standard

  • in friendship with America and Israel

  • for tax evasion

  • anti-collective

  • anti-socialistic

  • against do-gooders and appeasers

  • anti-Islamic

  • against the Islamisation of Europe

  • against Egalitarianism

  • against Welfare states

  • against a levelling EU

  • against ideological currencies and the Euro

  • against the joining of the Turkey to the EU

  • Welcome and Position

LOG IN - Kommentatoren

Wegen permanenter Spamattacken nur für registrierte Kommentatoren

Registrierte Kommentatoren bitte hier einloggen:

LOG IN

Registrationswünsche bitte an folgende Email:

Updates

Jahreskalender
Atomuhrzeit

Blog Update

almost everyday or second day

(not on Sundays - our attorneys usually can't get us

out of jail before Monday morning)

Facebook

Who's Online

We have 77 guests online

Israel

Atomkraft: JA!

Weltweit sind 440 AKW am Netz. 170 Projekte mit 560 Reaktoren sind im Bau oder in Planung. Deutschland steigt aus, lebt auf einer Insel der Glückseligen und verspielt seine Zukunft!

Fatwa/MariaHilf Verlage

Gold Charts

Robin Renitent

I assume there will always be people who will complain about something or who will criticize public issues.  Therefore I suggest the following:

Just continue surfing.

Rebellog is against a levelling EU

Rebellog's YouTube Channel

Wir haben uns einen eigenen Kanal auf Youtube zugelegt. Bisher haben wir 16 Playlisten.

 

Enter

Robin Renitent

Wohlfahrt ist Tyrannei

Ayaan Hirsi Ali

In veneration of

Ayn Rand

The government was set to protect man from criminals and the Constitution was written to protect man from government.

Das Entscheidende ist lediglich: Ist der Mensch frei? In der Menschheitsgeschichte ist der Kapitalismus das einzige System, das die Frage mit ja beantworten kann.”

Free IRAN now!

Ron Paul

Rights belong to individuals, not groups. Property should be owned by people, not government. All voluntary associations should be permissionable -- economic and social. The government's monetary role is to maintain the integrity of the monetary unit, not participate in fraud. Government exists to protect liberty, not to redistribute wealth or to grant special privileges. The lives and actions of people are their own responsibility, not the government's.

Robin Renitent

"Tax is stolen money"

und darum sind wir auch der Meinung, daß sie grundsätzlich hinterzogen werden sollten!

Murray N. Rothbard

"Wenn Besteuerung somit einen Zwangscharakter trägt und daher von Diebstahl nicht zu unterscheiden ist, so folgt daraus, dass der Staat, der von der Besteuerung lebt, eine riesige kriminelle Vereinigung ist, weit grösser und erfolgreicher als irgendeine 'private' Mafia in der Geschichte."

Bill Bonner

"Unfortunately, history shows that running an empire is a disastrouly expensive business. You pay in cash. You pay in blood. And you pay with your own soul."

Ludwig van Mises

"Tyranny is a political corollary of socialism, as representative government is the political corollary of the market economy."

Pim Fortuyn

„Den Islam sehe ich als eine außerordentliche Bedrohung an, als eine feindliche Gesellschaft."

Middle East Info

The Religion of Peace ?

Ralph Giordano

"Nirgendwo wird die Würde der Frau so verletzt wie in der islamischen Gesellschaft.

Die Geschichte des Islam ist eine einzige Entwürdigung der Frau und das bis zur Stunde.

Und ich will das sagen dürfen, auch wenn es radikalen Muslimen nicht gefällt."

Robin Renitent

"Rechte habe ich, glücklicher-

weise, bisher nicht kennengelernt.

Anders sah es und sieht es mit den Linken aus.

Davon habe ich zwangsläufig viele kennen gelernt. Es war und ist schlechterdings unmöglich

ihnen auszuweichen."

MEMRI TV

Robin Renitent

"Libertarians first and foremost trust themselves. They do not scream for help and demand that the Government should provide “comforters” and an all-round social care system."

Ayaan Hirsi Ali

"Der Islam vertröstet auf das Paradies, die Sozialdemokraten auf eine Besserung in zehn oder zwanzig Jahren."

Rebellog Supports

Robin Renitent

"We seem to have overcome Soviet fascism, though the heirs of Nazi-fascism live; but the biggest threat to freedom lies in Islamic fascism.     Freedom is not self-evident.

We are at war – and we have to defend ourselves.

For the sake of our children. "

Robin Renitent

"Natürlich gibt es Länder mit schlechterer Regierung. Aber das entschuldigt nicht, daß wir in Deutschland eine kriminelle Vereinigung als Regierung haben, daß wir von Mafiosi und Gangstern regiert werden und, daß wir eine verblödete Bevölkerung haben, die sich gegen diese Idioten nicht wehrt."

Robin Renitent

"Diejenigen, die den von Palästinensern ausgehenden Terror als „Freiheitskampf“ verkaufen und Israel ein Notwehrrecht absprechen, die die positiven Seiten dieses einzigen respektablen Rechtssystems in Nahost leugnen, widern uns in ihrer ideologischen Unaufrichtigkeit an."

Idioten

Deutsche sind Dummköpfe. Milde ausgedrückt. Erst glaubten sie Hitler und liefen ihm nach. Nach 12 Jahren lag D-Schland am Boden und brauchte Hilfe von außen. Jetzt haben sie sich den Euro aufschwatzen lassen, wehren sich wieder nicht gegen die politische Klasse und ihre medialen Unterstützer. Sie lassen sich freiwillig enteignen und um ihre Lebensarbeitsergebnisse bringen. D-Schland wird einmal mehr zu Grunde gewirtschaftet. Und alle, alle schauen zu, lassen es geschehen.

Deutsche sind Dummköpfe. Milde ausgedrückt.

Robin Renitent

Jeder, der nur einen Steuercent abführt und nicht hinterzieht, beteiligt sich an der Finanzierung von Terrorgruppen wie der Hamas. 62 Jahre nach dem Holocaust sind auch Deutsche wieder an der Vernichtung von Juden beteiligt!

Friends of Israel

Rebellog ist konsequent:

  • radikal-libertär
  • anarchistisch
  • mainstream-resistent
  • unkonventionell
  • kritisch
  • aufrecht
  • individualistisch
  • optimistisch
  • leistungs- und fortschrittsbejahend
  • prokapitalistisch
  • für freie Märkte
  • für die Lehre der Österreichischen Schule
  • für eine Rückkehr zum Goldstandard
  • in Freundschaft zu Amerika und Israel
  • für Steuerhinterziehung
  • antikollektivistisch
  • antisozialistisch
  • gegen Gutmenschentum und Appeaser
  • antiislamisch
  • gegen Egalitarismus
  • gegen eine egalisierende EU
  • gegen ideologische Währungen und den Euro
  • gegen einen Beitritt der Türkei zur EU

Stop the bomb

Stop The Bomb

Rebellog is consistent (Russian):

  • Радикально либертарианен
  • Анархичен
  • Противоположен официальным направлениям
  • Не конвенционален
  • Критичный
  • Прямен
  • Индивидуален
  • Оптимистичен
  • Признаёт успехи и прогресс
  • За капитализм
  • Свободный рынок
  • Поддерживает учения Австрийской школы экономии
  • За возврат к золотому стандарту
  • В дружбе с Америкой и Израелем
  • За обход налогов
  • Против коллективизма
  • Против социализма
  • Против успокоителей
  • Против исламизма
  • Против Эгалитарность
  • Против уравнивания в ЕС
  • Против идеологической валюты и евро
  • Против присоединения Турции к ЕС

Rebellog Blog pdf-Datei

Alle Blogartikel von 2005 bis 2012

zum Nachlesen

(enthält auch 4 Jahre

der fünfjährigen Weltreise)

Download

282MB groß=2487 Seiten

Alle Blogartikel ab 1.1.2012

wird alle 2 Monate aktualisiert

Download

update every second month

Robin Renitent

Freiheit kann man nicht simulieren!
Paleolibertarian, Anarcho-capitalist
 

Unsere Webseiten finanzieren wir, um unserer Unabhängigkeit zu erhalten, privat. Wir haben keinerlei bezahlte Werbung!

Sveta Renitent

Die Wohlfahrts- und Sozialstaaten der westlichen Welt werden nur noch mit budgetpolitischen Tricks und betrügerischen Manipulationen mühsam aufrechterhalten.

Libertarian Links

Advocates for Self-Government

Between Anarchism and Libertarianism

Free State Project - Liberty in our Lifetime

Free Kentucky - Without our Liberty we have nothing

Free Market - The freedom Network

Individualistic Voice

Libertäre Liste Bonn

Libertarian Nation Foundation

Libertarian Party - The Party of Priciple

ef-Magazin - Eigentümlich frei

Gustloff, das erzliberale Satiremagazin

Liberaler Stichwortindex "Libraltar"

Friedrich-Naumann-Stiftung

Libertäre Plattform in der FDP

Liberales Institut Schweiz

ef-news

Lew Rockwell news

Cato Institute

Libertäre Partei der USA

Libertäre Partei in Costa Rica

Libertäres Projekt "Limón Real"

Libertäre Bewegung in Uganda

Libertäre in den Niederlanden

Libertäre in Frankreich

Libertäre Partei Russlands

Studentische Partnervermittlung

Die MittelstandsGuerilla

Alcor Life Extension
Foundation

American Renaissance
Anti-State.com
Armed and Dangerous
Bio-Rational Institute
Black Crayon

Burchismo

Bureaucrash
Doing Freedom!

Dynamist

Extreme Life
Extension

ExtroBritannia
Extropy Institute
Foresight Institute
Free Europe
Free Inquiry
Free-Market.net
GoVeg.com
Feminists
Immortality Institute
Independent Institute
Institute for Justice

Laissez Faire Books
Libertarian Alliance
Libertarian International
Longevity Meme

Loompanics
Marginal Revolution

The Memory Hole
National Right to Work Foundation
NoIndoctrination.org
No Treason
Overlawyered
Plausible Futures
Rational Review
Reason
Richard Garner
Samizdata
Singularity Watch
Society for Venturism

Sovereign Society
Space Entrepreneurship Network
The Speculist
Spiked
Spinsanity
Strike the Root
Tech Central Station
Transhumanity
Transtopia
United Nations is Evil
Wired News

Ayn Rand - The Fountainhead

I came here to say that I do not recognize anyone's right to one minute of my life. Nor to any part of my energy. Nor to any achievement of mine. No matter who makes the claim, how large their number or how great their need. "I wished to come here and say that I am a man who does not exist for others. "It had to be said. The world is perishing from an orgy of self-sacrificing. "I wished to come here and say that the integrity of a man's creative work is of greater importance than any charitable endeavor. Those of you who do not understand this are the men who're destroying the world.

 

A usefull tool

Waffen, Selbstverteidigung -

ein Grundrecht!

Oder wollen Sie auf einen

subalternen staatsbezahlten

Befahlsempfänger warten?

 

Gun ownership is for responsible

government agencies. Such as

GESTAPO, or KGB or STASI.

They know better, right?

HTML hit counter - Quick-counter.net

installed Oct. 21, 2010

tomcat hosting | diseño de baner

Rebellog's book list

Rebellog's book list more recommendations here