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Von Greymouth geht es weiter nach Norden auf der Westküstenstrasse. Ganz spektakulär sind die Pancake Rocks und Blowholes:
„Die Pancake Rocks sind eine Felsformation im Paparoa National Park auf der Südinsel Neuseelands etwa 40 Kilometer nördlich von Greymouth. Direkt an der Tasman-Sea gelegen, sehen die Felsen aus wie übereinander geschichtete Eierkuchen, wodurch sie zu ihrem Namen kamen. Vor 30 Millionen Jahre übereinander geschichtete Ablagerungen von Kalksedimenten und Tonmineralien, erodieren unterschiedlich schnell, seit sie durch eine Landhebung an die Oberfläche gehoben wurden und Wellen, Wind und Regen ausgesetzt sind. Das Wasser der Brandung bricht sich an den zahlreichen Felsnasen, in Höhlen und Ausspülungen und drückt zurückfließendes Wasser und durchströmende Luft durch enge Löcher und Röhren im Felsen, was oberhalb der Felsen als Blowholes sicht- und durch starkes Zischen in der Luft hörbar wird.“(Wikipedia)

In Westport finden wir dann kein Zimmer weil am nächsten Tag ein Marathon stattfindet. Schließlich müssen wir 44 km bis Karamea fahren, eine Stichstrasse am Ende der Welt. Am nächsten Morgen geht es die 44km wieder zurück und wir kommen mitten in den Marathon. Kann sein, daß da auch einige Spitzensportler mitlaufen, aber die sehen wir nicht. Was wir sehen sind vorallem Übergewichtige und ältere Leute die sich entweder 21km (Halfmarathon) oder die vollen 42km abquälen. Die Sonne sticht und die Herrschaften haben meine volle Hochachtung. Ich bringe das, offen gesagt, nicht. Nachdem wir etwas den Einlauf der Sportler und das Drumherum beobachtet haben, fahren wir in Richtung Nelson weiter. Unterwegs turnen wir für einige Dollar über die längste Hängebrücke Neuseelands. Schön schaukelig aber super. Abends sind wir dann in Nelson.

Und am Sonntag erkunden wir den Takaka Hill und das Harwood’s Hole. Um dahin zu kommen muß man erstmal 11km auf einer unbefestigten Kurvenpiste fahren. Dann geht es durch einen der unheimlichsten Wälder die ich je sah. Ich fühle mich wie in dem Film „Lord of the Rings“. Schließlich klettert man eine lange Zeit über Felsbrocken um dann endlich vor dem Loch zu stehen. Ziemlich gefährlich, wir klettern da nicht runter. Es soll Leute geben, die das auf eigenes Risiko tun:
„Die Passstraße über den 791 m hohen Takaka Hill bietet eine Verbindung zur Tasman Bay im Südosten. In der Umgebung des Takaka Hill liegt auch das tiefste Höhlensystem Neuseelands.“
Und dann, Montag, nach all dem Gekraxel über die Klamotten, ein relaxter Tag in Nelson. Wir erkunden die Stadt, aber gaaanz in Ruhe. Wir haben die Fähre von Picton nach Wellington gebucht. Die 2. Hälfte unserer Neuseelandzeit wollen wir auf der Nordinsel verbringen. Den Nissan lassen wir auf der Südinsel, in Wellington bekommen wir das gleiche Modell. Das ist billiger, für uns und für Europcar, als das Auto mit auf die Fähre zu nehmen.
Jetzt wird es umgekehrt: Je mehr nach Norden umso wärmer wird es wieder: Funny!

Fotos: Copyright Rebellogblog 2012/ 1: Landschaft bei Takaka Hill, 2: Selbstbau-Wohnmobil mit Kirchenfenstern, verglastem Penthouse auf MB Basis, 3: Ein Wald wie in Lord of the Rings, 4: Kirche, heute Artgalerie, bei Nelson
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das Auenland besucht? Das geht aber gar nicht.