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„Unser Bestreben ist es, ... das, was ist, so wie es ist, darzustellen.“ So die Auffassung Kaiser Friedrich II. (von Hohenstaufen), italienisch Federico Secondo, Römischer König (1196), Kaiser (seit 1220), *Jesi 26.12. 1194, Fiorentino (bei Lucera) 13.12. 1250; Sohn Kaiser Heinrichs VI., Enkel von Friedrich I. Barbarossa und Rogers II. von Sizilien. Von dieser Auffassung könnten sich die Gestalter Europas und des europäischen Rechtes eine Scheibe abschneiden. Denn die die aktuellen und besonders die angestrebten Internetgesetzgebungen (Deutschland ist hier wieder mal führend) wollen genau das verhindern. Die Wirklichkeit soll nicht mehr so dargestellt werden wie sie ist. Fakten sollen unterdrückt und nicht mehr beim Namen genannt werden. Das z.B. viele Türken in ihren Auffassungen nicht EU-kompatibel sind und eine Mitgliedschaft nur von der herrschenden Elite, aber nicht von den Bevölkerungen der europäischen Nationen gewünscht wird, ist Fakt. Auch das ein Großteil der eingewanderten Muslime der autochthonen Bevölkerung auf der Tasche liegt und sich alimentieren lässt ist, als Wahrheit verbreitet unerwünscht. Und das der Kriminalitätsanteil unter den Migrantenjugendlichen besonders hoch ist, wird in fast allen Massenmedien schamhaft verschwiegen. Webseiten, die das zur Sprache bringen sehen sich inzwischen gesetzlicher und medialer Verfolgung ausgesetzt. Friedrich galt schon zu seinen Lebzeiten als überragende Persönlichkeit („stupor mundi“[„der die Welt in Erstaunen versetzt“]). Sein Interesse für Mathematik, Naturwissenschaften und Philosophie ließ ihn mit arabischen Gelehrten in Verbindung treten; sein Hof (Palermo, später auch Foggia) war Mittelpunkt der Sizilianischen Dichterschule. Sein Buch über die Falkenjagd („De arte venandi cum avibus“, um 1246; Prachthandschrift in der Vatikanischen Bibliothek) gilt als frühes Meisterwerk beobachtender Naturwissenschaft. Nach seinem Tod von seinen Anhängern als Retter der Welt erwartet, der im Berg Ätna seiner Wiederkehr harrt, von seinen Gegnern als Antichrist gefürchtet, der am Ende der Zeiten erscheinen wird, wurde Friedrich in Deutschland Gestalt der Kaisersage (Kyffhäusersage), die im 16.ÿJahrhundert auf Friedrich I. Barbarossa übertragen wurde.ÿ Sein Grabmal ist im Dom von Palermo. Eben jener hat mich schon als Kind interessiert, angeregt durch ein Buch „Frederico II“, für Kinder geschrieben, und mir von meinen Eltern zum Geburtstag geschenkt. Die Deutschen nannten ihn zu seinen Lebzeiten abschätzig „Puer Apuljae“, den infantilen Apulier. Doch sie alle haben ihn unterschätzt. Nun hatte ich die Gelegenheit das „Castel del Monte“ in Apulien zu besuchen. „Castel del Monte gilt als die berühmteste Burg der Welt, obwohl das Bauwerk eigentlich gar keine Burg ist, denn dazu fehlen die typischen architektonischen Details wie Festungsgraben, Verteidigungsanlagen, Burgfried und Zugbrücke. Für einen längeren Aufenthalt scheint das Kastell ebenfalls nicht zu genügen, denn es finden sich keine Unterkünfte für Gesinde, Vorratskammern für Lebensmittel oder Stallungen. Im Gegensatz dazu hat das Gebäude ein kirchenähnliches Portal, hohe Fenster und dekorative Verzierungen. Auch der Begriff "Kastell", erst Ende des 15. Jahrhunderts gebräuchlich, kann nicht der ursprüngliche Name sein. In einsamer, karger Landschaft, erbaut auf einem sanften Hügel, ragt schon aus der Ferne das apulische Castel-del-Monte, auch die "Krone Apuliens" genannt, hervor.“ „Am 29. Mai 1240 ordnet Kaiser Friedrich II. (1212 - 1250) in einem Dekret den Bau des Kastells an, mit dem wahrscheinlich sogleich begonnen wurde. Allerdings zog sich die Vollendung bis zum Jahr 1250 hin, dass die Forschung heute davon ausgeht, dass Kaiser Friedrich II. das Kastell, wahrscheinlich nie und wenn doch nur einmal kurz vor seinem Tod 1250 besucht hat. Sicher ist, dass es als "Jagdschloss" - im Mittelalter war das Gebiet mit dichtem Wald bewachsen - nie genutzt wurde, dafür aber als Gefängnis für die Stauferenkel Friedrich, Heinrich und Enzo, die Karl I. von Anjou nach dem Untergang der Staufer hier festsetzte. Die besondere architektonische Form des Bauwerkes veranlassen aber bis heute die Forscher zu Spekulationen über die eigentliche Bestimmung und Nutzung, die Friedrich II. vorgeschwebt haben mag. Denn die Innenräume waren wertvoll und üppig ausgestattet - zu reichhaltig, um den Komplex lediglich als Jagdschloss zu nutzen. Die einmalige, einsame Lage in schönster Landschaft, die besonderen Feinheiten und Raffinessen in den geometrischen Abmessungen, die auch Nichtesotherikern den Hauch von Mystik und Magie vermitteln, lassen vermuten, dass das Kastell der Repräsentation kaiserlicher Macht und Kultur sowie als Symbol für Wohlstand und Wissen dienen sollte. Das Thema des Achtecks - Symbol des Wissens Friedrich II. war ein vielseitig begabter und gebildeter Herrscher, der kulturelle Anregungen gern aufgriff und Architekten, Mathematiker, Musiker, Literaten und Astrologen um sich versammelte. Er förderte Universitäten, ließ antike Werke übersetzen und machte sie so einer breiteren Bevölkerungsschicht zugänglich. Er selbst beteiligte sich an Forschungen und diskutierte mit Gelehrten. Kein Wunder, dass das Wissen seiner Zeit, gerade in bezug auf die Religion und die Mathematik in großem Umfang die Konstruktion des Kastells beeinflusste. Wir sehen die Regeln des goldenen Schnitts in den Proportionen des Hauptportals erfüllt, ebenso wie die Elemente der Zahlenmystik, so wie dies schon für kultische Bauwerke der Antike maßgebend war. Acht ist die Ziffer des kosmischen Gleichgewichts. Die oktogonale Form des Kastells ist der Versuch einer Verbindung zwischen Kreis und Quadrat, beziehungsweise zwischen Himmel und Erde. Aus der Luft sieht das Kastell wie ein riesiger Brunnen aus. Im Innenhof stand selbst einst ein Brunnen, der aber bis heute nicht rekonstruiert wurde. Aus dieser Sichtweise könnte man das Bauwerk als Synthese der drei kosmischen Ebenen Himmel, Erde und Hölle betrachten ebenso wie als Zusammenspiel der drei Naturelemente Wasser, Erde und Luft. Das Bild des Brunnens steht außerdem für das Synonym "Brunnen der Weißheit" (des "Wissens" oder der "Wahrheit"). (Zitat: Quelle) Castel del Monte wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Auf der Rückfahrt schauen wir uns Trani an und weitere Teile des küstenahen Apulien. Wir gehen in die vierte Apulienwoche und wir bewundern sowohl die nachrömische Kultur die noch häufig sichtbar ist, wie wir auch das Wetter, also Sonne, Sonne, Sonne und Wärme genießen. Klar, das Federico Secondo sich gern in seinem Apulien aufhielt. Es ist übrigens nicht überliefert, dass er für den Bau des Castels einen Kredit aufnahm. |
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