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Pimmel
und Höhlen

Es gibt hunderttausende von Fischerdörfern auf der
Welt. Und hunderte von Fischerdürfern in Korea. Aber nur ein
Sinnam. Das Dorf ist so klein, daß es nicht mal bei Wikipedia
auftaucht. Und doch ist es bekannt. Denn es hat eine alte Legende
wiederbelebt und zu neuem Leben erweckt.
Die Geschichte geht so, Zitat aus Lonely Planet:

„Heasindang Park
Of all the things you’d expect to find in a fishing
village like Sinnam, odds are a “penis park” is not one of them.
There are over 50 phallic sculptures, some talking the form of
benches or drums. These carvings were entered for a contest in
Samcheok’s now-defunct Penis Sculpture Festival; today they attract
joshing ajumma and ajeossi (middle aged woman and men). There’s an
elaborate series representing the 12 animals of the Chinese zodiac
and outside the park stands a red lighthouse withn the same, uh,
peculiarities.
The phallic obsession originates with a local legend
about a drowned virgin whose restless spirit was affecting the
village’s catch. A fisherman discovered that she should be appeased
if he answered the call of nature while facing the ocean, so the
village put up phalluses to placate her. A small shrine to this
spirit stands at the seaward end of the park.”
Abgesehen davon, daß es auch unter Christen große
Spielverderber gibt, Fundamentalisten haben den Wettbewerb ja
geschlossen, ist das Heraustreten aus der Namenlosigkeit mit so
einer Geschichte eine gute und vorallem tolle kommerzielle Idee.
Wie auch immer, iich/wir haben noch nie so viele Penisse gesehen.
Der ultimative Pimmelpark.
Hier meine Pimmel Slideshow.
Auch das tolle Fischereimuseum hat es in sich.
Sowas kann natürlich ein Dörfchen nicht alleine stemmen, ich vermute
das da Fördermittel der Provinz oder der Regierung nachgeholfen
haben. Jedenfalls wird man anschaulich in der Art des lokalen
Fischfanges, gestern und heute, unterrichtet und zur örtlichen
Legende gibt es auch noch erotische
Ergänzungen.
Doch die Provinz
Gangwon-Do
hat mehr zu bieten. Zum Beispiel eine der größten,
wenn nicht die
größte, Höhle Asiens.
Ich war nun schon in zahlreichen Höhlen in Europa und Amerika.
Aber das Ding ist nicht zu toppen. Unglaublich die Außmaße, aber
noch unglaublicher wie die Koreaner diese Höhle touristisch
erschlossen haben. Ein absolutes Muß.
Nach Tagen der Exkursionen im Süden und Südosten
Koreas trennen wir uns von unserem „Sonata“ und verbringen wieder
einige Tage in Seoul. Morgen ist hier in Korea
unser letzter Tag.
Ab 2. September sind wir in China.
Wir nehmen die Fähre nach
Qingdao.
Diese Stadt wurde einst von Deutschen entscheidend mitentwickelt.
Von dort werden wir, sofern wir Internet haben, wieder berichten.

Update:
Wir werden einen Tag warten müssen, die Fähre wurde eingestellt. Ein
starker Taifun tobt.
Dafür habe ich eine weitere Slideshow über Korea
fertig.
Zur Beschriftung der Bilder komme ich überhaupt nicht. Aufgaben für
später.

Für faule bequemere Leute Automaticshows:
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