Heilig ist der Boden, auf dem deine göttliche Allmacht
Früchte und Bäume gedeihen läßt
und heilig sind deine Bäche mit ihren vieltausend Fischen und Algen. und heilig ist mir der Kuß des geliebten Mädchens.
Aber heilig sind mir auch die Schmerzen, die ich ertrage um die Entbehrung dieser Dinge, und um derentwillen ich Finsternis und Ketten willig auf mich nehme
und den keuschen Busen den Brutalitäten und der Qual des nicht enden wollenden Kerkers biete.
0h, daß es so großer Opfer bedarf, der Gewalt und Perversion des Despoten Herr zu werden.
Und das Wissen, daß der Anstand nur sich selbst,
die Redlichkeit und den Glauben sein Eigen nennt lähmt und tröstet mich zugleich.
Doch ein Trost ist immer da, daß auf mich die Erlösung wartet.
Ich danke dir für das Gefühl der Ruhe und für die Befriedigung, daß mir die Gnade zuteil wird, der ewigen Verdammnis zu entrinnen. |